P1020264Zum Saisonfinale der Final Four reisten die Spieler(innen) der BG 94 Schwedt zum gastgebenen Verein USV Potsdam, ungeschlagener Tabellenerster der Hauptrunde, nach Michendorf. Dort trafen im ersten Halbfinale die Mannschaften des USV Potsdam und des Eisenhüttenstädter BV ( 4. der Hauptrunde) aufeinander. Nach ausgeglichenen Beginn setzten sich die favorisierten Spieler des USV Potsdam mit 87:56 Punkten durch und standen damit als erste Mannnschaft im Finale. Im zweiten Halbfinale trafen der Tabellenzweite der Hauptrunde die BG 94 Schwedt auf den Tabellendritten SSV  Lok Bernau. Beide Mannschaften hatten nach der Hauptrunde die gleiche Punktzahl, was auf ein spannendes Spiel hindeutete. Schwedt, wie immer mit einem Mixedteam (4 Mädchen und 8 Jungen) spielend, hatte als Zielstellung den Finaleinzug, um an den Nord-Ostdeutschen Meisterschaften in Berlin teilnehmen zu können. Mit Beginn des Spieles hatten die Oderstädter die Führung inne, konnten aber den Vorsprung nicht über die Viertel groß ausbauen (Halbzeit 33:36 Punkte). So blieb es immer bei einem knappen einstelligen Punktevorsprung. Außerdem prägte die robuste und zum Schluss unsportliche Spielweise der Bernauer das ganze Spiel. Zur weiteren Unruhe im Spiel trugen auch die beiden Schiedsrichter aus Ludwigsfelde mit strittigen Entscheidungen bei. Besonders zum Ende des  fast zweistündigen Spieles entglitt ihnen die Spielleitung gänzlich. Trotz alledem siegten die Schwedter Spieler(innen) recht deutlich mit 67:51 Punkten gegen das Bernauer Jungenteam und erfüllten damit ihre Zielstellung. 
Was dann kam, war einem Saisonhöhepunkt in der Bestenliga des Landes Brandenburg unwürdig. Die Schiedsrichter wollten dem Schwedter Team nach dieser extrem langen Belastung nur eine kurze Pause(ca.5-8 Minuten) zu gestehen. Erst nach stringider Zurede des Schwedter Trainers in Richtung Schiedsrichter nahm sich das Team eine 25 Minutenpause, die selbst noch zu kurz war. So war natürlich das folgende Finalspiel von vornherein entschieden. Schwedt versuchte sich mit vielen Wechsel im Spiel zu erholen und den Vorsprung nicht allzu groß werden zu lassen. Potsdam nutzte aber mit schnellem Spiel die physischen Schwächen und führte zur Halbzeit mit 47: 25 Punkten. Nach der Halbzeitpause, aber immer noch deutlich geschwächt, begann für die Oderstädter wieder das eigentliche Spiel mit viel Kampfgeist aller Spieler(innen)und es entwickelte sich ein Spiel auf gleicher Höhe(2.Halbzeit 31:29). Schwedt zeigte den Potsdamern, dass bei fairer Behandlung des Final Four Spieltages(Zeitplan) mehr möglich gewesen wäre. Am Ende wurde aus einer Saison, die eigentlich nur Spaß bringen sollte, eine erfolgreiche Saison mit dem Vizelandesmeistertitel. Dank gilt auch den mitgereisten Eltern, die der Mannschaft mit ihren Anfeuerungen Rückhalt boten.
Für die BG 94 Schwedt spielten: Sarah Ballentin,Mara Toerste, Carmen Wendt, Janine Vicha, Allen Mustafic, Tim Försteberg, Zakhar Danilov, Tim Wolfart, Max Roßteutscher, Fabian Hahn, Tom Wachsmuth, Marco Rahn