IMG_8542Nach sechswöchiger Unterbrechung der Oberligasaison 2012/13 für das Schwedter U 16 Team, begann an diesem Wochenende die eigentliche Saison. Die Frage ist nur, wie verkraftet die siebenköpfige Mannschaft die Spieltage an drei aufeinander folgenden Wochenenden.   Jedenfalls ist der erste Schritt vollzogen. Mit den zwei Siegen in Fürstenwalde wurde Kurs auf die Playoffs genommen, was das neu abgesteckte Saisonziel der Mannschaft ist.
Entsprechend wurde der Spieltag in Fürstenwalde angegangen. Im ersten Spiel des Tages, Bernau gegen Fürstenwalde, ging es sehr spannend zu, welches am Ende sehr knapp mit 63:60 Punkten an die Heimmannschaft aus Fürstenwalde ging. Hier absolvierte übrigens Fabian Hahn sein erstes Spiel als Jugendschiedsrichter und dies mit einer sehr soliden Leistung. Danach begannen die zwei Spiele der Schwedter. Erster Spielpartner waren die Jungen des SSV Lok Bernau. Von Beginn an wurde konzentriert aufgespielt. Schnell zeigte sich nicht nur die Größenüberlegenheit, sondern auch die bessere Treffsicherheit des gesamten 94er Teams. Bis zur Mitte des ersten Viertels ließen die Schwedter durch eine aggressive Verteidigung keinen Korb der Bernauer Spieler zu. Am Ende des ersten Viertels stand nach gutem spielerischen Beginn eine 21 Punkteführung zu Buche (27:6). Mit diesem Vorsprung konnten die Wechsel im Team sicher durchgeführt werden, wobei Tim Förstenberg wieder mit Zug zum Korb überzeugen konnte und auch maßgeblich am weiteren Ausbau des Vorsprunges Anteil hatte. Mit einer sicheren 53:17 Punkteführung ging es in die Halbzeit. Auch die zweite Halbzeit ging verdient an Schwedt. Mit 29:13 und 22:11 Punkten konnten die Spieler ihre Überlegenheit dokumentieren. Mit dem Abpfiff stand ein ungefährdeter 104:41 Sieg fest. Das zweite Spiel der Schwedter begann wie das erste Spiel. Schwedt punktete. Dann kam der Einbruch. Die Fürstenwalder fighteten um jeden Ball, egal wo sich der Ball befand. Durch diesen enormen Druck erkämpften sie schon in der Mittelzone viele Bälle und punkteten mit schnellen Spielzügen. Logischer Erfolg dieser Spielweise war die verdiente Spielführung und der 24: 18 Punkte Viertelgewinn. Die Verunsicherung stand den Schwedtern Spielern im Gesicht geschrieben, aber das zweite Viertel brachte auch keine Besserung. Die 94er hielten so gut es ging gegen, mussten sich dennoch mit Verlust des zweiten Viertels(16:14) begnügen. In der Halbzeitpause versuchte der Coach Systeme der Spieleröffnung den Spielern aufzuzeichnen und in den Köpfen zurückzuholen. Kampfgeist war entsprechend in den abschließenden Vierteln gefragt, wollte man das Spiel noch drehen. Das dritte Viertel begann so, wie die ersten zwei Viertel verliefen. Erst nach einer lauten Auszeit drehte sich das Spiel. Mit schnellen Pässen wurde die Mittelzone überspielt und das Schwedter Team punktete wieder über die Größe. Zwar verloren die Oderstädter mit 21:18, jedoch lag das spielerische Zepter jetzt in Schwedter Hand. Eine Minute vor Spielende gingen die jungen 94er in Führung und fuhren mit einem dramatischen Schlussspurt(29:15) einen 79:75 Punktesieg ein. So kam man in Fürstenwalde mit einem "blauen Auge" davon. Am kommenden Wochenende(Sonntag) hat das Team der BG 94 Schwedt  seinen ersten Heimspieltag. Spielpartner sind dann die Mannschaften aus Rathenow und Titelverteidiger USV Potsdam.
Für die BG 94 Schwedt spielten: Ksenia Sagurski, Max Roßteutscher, Zakhar Danilov, Tim Förstenberg, Tom Lutze, Tom Wachsmuth, Fabian Hahn, Trainer Uwe Pudack
Foto- Tim Förstenberg, mit Jahrgang 99 jüngster Spieler im Team