Wenn eine Mannschaft drei Spieltage mit sechs Spielen innerhalb von 13 Tagen absolvieren muss, entscheidet auch die Kondition Spiele. Mit hinzu kommt dann entsprechend ebenfalls noch der kleine 8 Spielerkader. Trotz dieser gestellten hohen Anforderungen schlugen sich die Spieler(innen) gut. Mit vier Siegen sowie zwei knappen Niederlagen ging das Mixteam gestärkt aus dieser Aufgabe heraus und hält sich somit alle Playoffchancen offen..
Am dritten aufeinanderfolgenden Spieltag in der Oberliga ging es nach Eisenhüttenstadt. Hier trafen die Schwedter zum ersten Rückspielspieltag der Saison auf die gastgebende Mannschaft, den Eisenhüttenstädter Basketballverein 1971 und den BBC "White Devils" Cottbus. Im ersten Spiel des Tages gegen die Eisenhüttenstädter ging es gleich heiß her. Die Gastgeber spielten extrem kraftvoller auf, entgegen dem Hinspiel, wo sie sehr schnell aufgaben. Deshalb entwickelte sich diesmal ein spannendes Spiel, wobei sich ab dem zweiten Viertel Schwedt  leichte Vorteile erspielte. Dies zeigen entsprechend die Viertelergebnisse. So endete das erste Viertel mit 20:20 Punkten, jedoch ein Eisenhüttenstädter Spieler mit seinen getroffenen Dreiern maßgeblichen Anteil hatte. In den folgenden Viertel zogen die Schwedter spielerisch Punkt für Punkt davon. So gingen mit jeweils 18:12 Punkten die Viertel zwei und drei an die jungen 94er. Das letzte Viertel zeigte die Überlegenheit der Gäste aus der Uckermark auf. Die Eisenhüttenstädter, fast resignierend, gaben jetzt das Viertel mit 27:15 Punkten ab und wurden am Ende in einem doch kräftezehrenden Spiel mit 83:59 Punkten bezwungen.
Nach kurzer Pause ging es dann gegen den ausgeruhten BBC Cottbus ran. Die jungen Cottbuser mit voller Kapelle antretend, machten den Schwedtern gleich ordentlich Dampf. Mit hohem Tempo und sofortigem Übernehmen der Schwedter Spieler sorgten sie für den entsprechenden Druck. Schwedt musste wiederum sehr viel Kraft investieren, um nicht unter die Räder zu kommen. Immer am Limit spielend, konnten trotzdem die Viertel eins (20:19) und zwei (22:20) gewonnen werden. Aber der enorme Kräfteverschleiß war den Spielern sichtlich anzusehen. Durch die hohe Spielgeschwindigkeit ging den Schwedtern regelrecht die "Puste" aus. Völlig erschöpft begannen die 94er das dritte Viertel. Ehe sie wieder zu sich kamen, waren die jungen "White Devils" den Oderstädtern punktemäßig davon geeilt. Deutlich ging das Viertel mit 25:13 Punkten verdient an Cottbus. Das vierte Viertel begann mit absoluten Negativerscheinungen. Fabian Hahn (Topscorer der Liga) verletzte sich bei einer Reboundaktion und musste sich erst einmal aus dem Spiel verabschieden. Die Mannschaft kämpfte aber unter großer Kraftanstrengung weiter. Nach seinen fünften Foul musste auch noch Tim Förstenberg die Segel streichen, aber Fabian Hahn kam zurück. Punkt für Punkt kamen auf Schwedter Seite dazu, aber die Cottbuser verwalteten ihren Vorsprung bis am Ende des Spieles.Trotz des Viertelverlustes (18:15) gewannen sie das Match verdient mit 79:75 Punkten. Aber auch die Cottbuser mussten dem intensiv geführten Spiel Tribut zollen, da sie gegen das ausgeruhte gastgebende Team aus Eisenhüttenstadt mit 89 78 Punkten verloren.