Im ersten Spiel nach dem Abstieg aus der Oberliga ging es hierbei gegen den Vorjahresmeister der Landesliga Brandenburg, dem USV Potsdam II. Somit war klar, dass diese Begegnung nicht einfach zu gewinnen ist. Die Potsdamer reisten mit nur 7 Spielern an, waren jedoch vor allem unter den Körben körperlich überlegen.  Die BG konnte auf alle ihre für die Landesliga gemeldeten Spieler zurückgreifen und das Spiel nach einem spannenden Ende mit 77:74 für sich entscheiden.

Im ersten Viertel sah es noch nicht nach einem Sieg aus. Der USV spielte sich mit Pässen über die Zonenverteidigung immer wieder unter den Schwedter Korb und kam dort zu einfachen Punkten. Die Schwedter hingegen konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und verfehlten viel zu oft das Ziel. Auch das Reboundverhalten des Gastgebers war nicht optimal und so ging der USV Potsdam II mit einer 6 Punkteführung (11:17) aus dem ersten Viertel. Mit einem Wechsel von Raumverteidigung auf Mannverteidigung kamen die Oderstädter besser in Spiel. Endlich kamen fanden die Pässe den Mitspieler und der Ball sein Ziel im Korb des Gegners. Ein perfektes 2. (24:13) und sicheres 3. Viertel (20:15) brachten die  Schwedter Basketballer mit 55:45 in Führung. Trainer Uwe Schreiber wollte das vierte Viertel nun ruhig angehen und den Ball so lange wie möglich in den eigenen Reihen halten. Potsdam hingegen spielte nun aggressiver um sich eine Chance auf den Sieg zu erhalten. Es folgten viele Fouls und viele Freiwürfe für die Schwedter. Dies konnten in den letzten 5 Minuten nur schlecht verwertet werden. Die BG´ler trafen gerade mal 10 von 21 Freiwürfen und ließen sich von der Aggressivität der Potsdamer anstecken. Potsdam hingegen traf  und kam so in den letzten Sekunden noch mal mit 75:73 ran. Die letzten Sekunden waren mit Spannung bepackt. Schwedt mit Jan Grimmer an der Freiwurflinie, der nur einen seiner beiden Würfe versenkte (76:73). Potsdam mit Steffen Schröter  (ehemaliger BG Spieler aus alten Zeiten) wiederum durch Foul an der Freiwurflinie. Der erste Wurf sitzt (76:74) doch der zweite Wurf trifft nach dem Versuch an den Korb zu werfen nur das Netz. Eigentlich ein Regelverstoß, den der Schiedsrichter nicht ahndet und nach Ausball durch einen Schwedter Spieler der Ballbesitz 12 Sekunden vor Schluss nun wieder bei Potsdam ist.  Anschließend ein Foul an Schröter, der für Potsdam den Ausgleich schaffen kann. Der erste Wurf geht daneben und der Zweite wird wieder gegen den Ring gespielt und von Toni Gubernus für die BG 94 gerettet. Potsdam foult schnell, um die Zeit zu stoppen. Gubernus somit mit zwei Freiwürfen und einer Sekunde auf der Spieluhr an der Linie. Der erste Freiwurf geht daneben und der Zweite ist drin (77:74). Potsdam geht durch eine Auszeit an die Mittellinie um mit einen Dreier noch den Ausgleich zu schaffen. Daneben und Abpfiff – Schwedt siegt. Die ca. 60 Schwedter Fans feierten ihr Team., doch Trainer und auch Spieler waren mit der Tagesleistung nicht zufrieden. Dieses Spiel hätte ein sicheres Ende finden müssen. Bis zum nächsten Spiel in Strausberg am 14.10.12, gibt es noch einiges im Training zu üben!

Ein Dankeschön geht an die Frauensportgruppe der BG94 Schwedt, die sich um das Wohl der Zuschauer gekümmert haben.