Herren

IMG_63Am sechsten Spieltag der Basketball – Oberliga – Brandenburg empfing die BG 94 Schwedt (5.) den Tabellennachbarn aus Fürstenwalde (6.).

Da drei Leistungsträger verletzungs – bzw. arbeitsbedingt fehlten, war eine spannende Partie im wichtigen Kampf um die Play Off Plätze zu erwarten.

Die BG 94 begann das Spiel mit einer Zonenverteidigung, die im ersten Viertel sehr laufstark war. Dadurch erlief man sich viel Ballgewinne, in dem man im Passweg die Bälle abfing. Dustin Freude leitete durch diese Aktionen viele Fastbreaks ein, die Benjamin Flemmig erfolgreich abschloss. Es erfolgte ein vielversprechender Start. Schwedt ging mit 25:11 in Führung.

Im zweiten Viertel waren durch das hohe Laufpensum des ersten Viertels zunehmend Ermüdungserscheinungen in der Zonenverteidigung zu erkennen. Es offenbarten sich Lücken an der Dreierlinie, die der Gast geschickt ausnutzte, viele Dreipunktewürfe versenkte, und so den Abstand gefährlich verkürzen konnte .Eine Schrecksekunde gab es, als Benjamin Flemmig sich den Fuß umknickte, aber nach kurzer Behandlung wieder für sein Team auf dem Feld stand. Das Trainergespann Schreiber / Lindemann stellte die Verteidigung auf Mann – Mann – Defense um. Jedoch die Gewöhnung der Schwedter an diese Defenseform dauerte zu lange, deshalb gingen die Gäste zur Halbzeit mit 35:36 in Führung.

Im dritten Viertel hatten einige Teammitglieder spezielle Verteidigungsaufgaben zu erfüllen, nämlich das intensive Verteidigen der Fürstenwalder Leistungsträger .Dadurch und durch eine gute Teamleistung in der Verteidigung konnte der Spielfluss der Gäste erheblich gestört werden. Kapitän Daniel Czerwanski (Foto) brachte sein Team in heiklen Situationen immer wieder in Front, indem er Dreiertreffer der Gäste erwiderte bzw. den Abstand durch solche Würfe vergrößerte.

In der Schlussphase erhielt jeder Spieler noch Einsatzzeit, um aktiv am Spielausgang mitwirken zu können.

Jan Grimmer leistete gute Arbeit unter dem Korb und hielt somit die gegnerische Zone gefährlich, sodass oben an der Dreierlinie Lücken entstanden, die der Gastgeber für Fernwürfe in Treffer umwandelte.

Am Ende versuchte Fürstenwalde noch, durch „Stopp the Clock„ den Punktestand zu verändern, jedoch konnte man mit eine guten Freiwurfquote erfolgreich dagegenhalten.

Am Ende siegte die BG 94 Schwedt verdient mit 83:76 und hat sich die Chance, die Play Offs zu erreichen, offen gehalten.

Es spielten: Daniel Czerwanski, Benjamin Flemmig, Jan Grimmer, Tony Gubernus, Dustin Freude, Erik Fiedler, Marc Kreiser, Clemens Zechin, Torsten Becker, Przemiskav Cieslak, Tino Werner und Florian Rech.


 

 

Wie nach dem Kantersieg gegen Bernau (Tabellenführer) eingeschätzt, könnte Schwedt mit vollständiger Besetzung jedes Team der Oberliga schlagen, diese Botschaft schien jedoch bei allen Spielern noch nicht angekommen zu sein.

Aus diesem Grund demotiviert, machte sich das Gästeteam nun an das Spiel. Fehlende Laufbereitschaft, halbherzige Aktionen, emotionsloses Agieren in der Verteidigung und mangelnder kämpferischer Einsatz, gepaart mit Unerfahrenheit und Trainingsrückstand, ließen den Tabellenletzten Brandenburg immer mehr und mehr ins Spiel kommen und zur Halbzeit ein 47 : 23 auf dem Spielberichtsbogen erscheinen.

Nach Kabinenpredigt und Selbstevaluationen einiger Spieler , begann man die zweite Halbzeiteben genau umgekehrt von der Einsatzbereitschaft her und siehe da, man konnte den Spielfluss des Gegners stoppen, selber wichtige Punkte machen, sein eigenes Spiel den Brandenburgern aufzwingen. Das dritte Viertel ging mit 11 : 25 an die Schwedter .Im vierten Viertel wurde die gute, leistungsgerechte Arbeit der Schwedter fortgesetzt, man kam bis auf 4 Punkte an den Gegner heran. Die Aufholjagd schien erfolgreich zu sein - bis Jan Grimmer, der bis dahin Korb um Korb den Brandenburgern einschenkte, innerhalb von nicht mal einer Minute sein 4. und 5. Foul von ein und demselben Schiedsrichter gepfiffen bekam und das Spiel beenden musste.

Dadurch bekam das Schwedter Spiel einen Bruch, es gesellten sich wieder vermehrt technische Fehler dazu, man traf auch nichts mehr und Brandenburg konnte ihren ersten Sieg in dieser Saison mit 80 : 67 feiern.

Den Schwedtern blieb bloß die Erkenntnis, dass man trotz des Fehlens einiger Akteure beherzt und selbstbewusst ins Spiel gehen sollte , um nicht am Ende feststellen zu müssen: „Hätten wir die erste Halbzeit nicht verschlafen, dann hätten wir ja gewonnen.„ !!

Es spielten: Jan Grimmer, Daniel Czerwanski, Dustin Freude, Rene Schwengber, Seffen Peicker, Jörg Graudenz, Tino Werner, Toni Gubernus, Benjamin Flemmig und Erik Fiedler.

Vereinsleben: Erwähnenswert ist an diesem Wochenende, der Einsatz von Marcel Köpenick, der trotz Nachtschicht sein Team U 18m in Glienicke als Trainer betreute.

Dafür vom Vorstand der BG 94 große Anerkennung und vielen Dank.


Die Herren der BG 94 Schwedt sind nach einem erfolglosen Jahr in der 2. Regionalliga wieder zurück in der Oberliga Brandenburg. In der auf Landesebene höchsten Spielklasse wollen die Schwedter Basketballer an den Erfolgen der vergangenen Jahre anknüpfen. In den ersten beiden Auswärtsspielen der Saison sah dies aber ganz anders aus. Ersatzgeschwächt ging es nach Cottbus, wo es eine herbe 80:64 Niederlage gab und auch in Lauchhammer war das Team um Uwe Schreiber wieder nicht in Bestbesetzung und ging auch hier mit einem deutlichen 75:51 vom Feld.

Nun sollte das erste Heimspiel die erhoffte Wende für die 94´er bringen. Trotz der gesundheitlich angeschlagenen Flemmig, Lindemann und Czerwanski war das Team soweit komplett. Der Gast aus Bernau hingegen war zwar als derzeit ungeschlagener Tabellenführer nach Schwedt gekommen, musste jedoch auf einen wichtigen Spieler verzichten. Nach dem Tipoff ging das Spiel gleich nervös los. Die Schwedter lagen so nach drei gespielten Minuten mit 4 zu 9 hinten. Trainer Schreiber reagierte mit den ersten Auswechselungen und die entscheidende Phase in dieser Begegnung startete mit zwei verwandelten Sprungwürfen vom späteren Topscorer der 94´er Daniel Czweranski. Bis auf einen Freiwurf auf Bernauer Seite, punkteten bis zur 5. Minute im zweiten Viertel nur noch die Gastgeber. Mit einem 30:1 Lauf war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Mit dem daraus resultierenden 48:21 ging es in die Halbzeitpause in der BG Trainer U. Schreiber zufrieden auf sein Team einging und davor warnte nachzugeben. „Bernau ist kein Team das kampflos ein Spiel aufgibt“. Dies bewiesen sie auch zu Beginn des dritten Viertels. Ein Ganzfeldverteidigung sollte das Schwedter Spiel schnell stören. An diesen Abend war die BG 94 Schwedt aber einfach das bessere Team und so bauten die Oderstädter ihre Führung bis zum Ende dieses Viertels weiter aus (66:33). Die BG-Fans waren zufrieden, da sie ihr Team trotz hoher Führung weiter kämpfen sehen konnten. So ging auch das letzte Viertel an die 94´er die mit einer Ganzfeldverteidigung noch fast die 100´er Marke knacken konnten. Zum Abpfiff stand der erste Sieg der BG Herren in der neuen Saison mit einem 94:48 fest.

„Wenn wir vollzählig antreten, sind wir in der Oberliga ein ernst zu nehmender Gegner. Heute haben alle meine Spieler ihre Zeit auf dem Feld bekommen, um zu zeigen was sie können und bis auf die Ausbeute von der Freiwurflinie (20 von 33) hat das gesamte Team eine sehr gute Leistung gezeigt.“ Resümierte der Trainer der BG 94 Schwedt U. Schreiber nach dem Spiel.

Nun sind zwei Wochenenden spielfrei, bis es dann am 22.10.11 nach Brandenburg geht. Das nächste Heimspiel der BG 94 Schwedt in der Oberliga findet am 29.10.11 gegen Fürstenwalde statt. TipOff ist um 18:00 in der Dreiklangsporthalle (alt).

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte):
Benjamin Flemmig (15), Thomas Rahn (15), Tino Werner (6), Tom Lindemann (9), Jan Grimmer (16), Daniel Czerwanski (21), Toni Gubernus (4), Erik Fiedler (4), Torsten Becker (4), Jörg Graudenz, Dustin Freude und Marcel Köpenick. Trainer Uwe Schreiber.


 

Zum letzten Heimspiel der Regionalligasaison 2010/2011 empfing die BG 94 Schwedt den USV Halle. Die Zielstellung hatte sich nicht verändert, man wollte sich mit einem Sieg aus der Regionalliga verabschieden. Denn seit geraumer Zeit steht fest, dass die BG 94 Schwedt die Klasse nicht halten kann und in der Saison 2011/2012 in die Oberliga Brandenburg zurückkehren wird. Kadermäßig ist zu erwähnen, dass die Spieler der Position Center komplett wegen Verletzungen fehlten. Trotzdem ging man engagiert in das Spiel und wollte einen Heimsieg einfahren.

Das Spiel begann auf Schwedter Seite jedoch recht nervös, man spielte sich recht gut unter den Korb, versenkte dann aber die Bälle nicht. Ebenso aus der Halbdistanz, der Ball rollte am Ring, fiel aber nicht rein. Die Hallenser hingegen waren abgebrühter, geschickt spielten sie die Zone aus und trafen erfolgreich. Das erste Viertel endete mit 15:30, man war deutlich im Hintertreffen. Für das zweite Viertel wurde die Verteidigung von Zonen – auf Mannverteidigung umgestellt, eine richtige Maßnahme, wie sich herausstellte, denn nun entwickelte sich ein gleichwertiges Spiel. Besonders Tom Lindemann machte sein Team unter dem Korb gefährlich und sorgte mit vielen Treffern und auch Freiwürfen für insgesamt 27 Punkte, die dem BG – Punktekonto zugeschrieben werden konnten.

Man kam durch gute Offense – und Defenseaktionen wieder heran an den Gegner und verkürzte zur Halbzeit mit 43:54 den Rückstand erheblich und gewann das 2. Viertel mit 28:24. In der Halbzeit kam im Schwedter Team wieder Zuversicht auf. Leider verpasste man zum Anfang des dritten Viertels leider den Start, sodass der Gegner durch einfache Punkte den Vorsprung wieder ausbauen konnte .Auch im Angriff schien der Korb jetzt wie zugenagelt, am Ende des Abschnitts stand es 58:83, man verlor also wieder deutlicher mit 15:29. Im Schlussspurt konnten die Gastgeber zwar noch 20 Punkte machen, kassierten nur 24, doch im ersten und dritten Viertel wurde die Partie abgegeben.

Schade, denn zwischenzeitlich sah es doch recht gut aus. Die Konstanz der Leistung über die gesamte Spielzeit fehlte wieder mal, wie so oft in der Saison. Eine Ursache, die im Training zu suchen ist, die aber mit 1 bis 2 mal Training in der Woche nicht abzustellen ist.

Die Heimspiele der Regionalligasaison sind zu Ende, neben den vielen Niederlagen, gab es für uns aber auch Erfreuliches: Unsere treuen Fans, die uns vom ersten bis zum letzen Spiel unterstützten, Euch vielen Dank. Unsere Frauen der allgemeinen Sportgruppe, die unseren Versorgungsstand betreuten, den wir in dieser Regionalligasaison ins Leben gerufen haben, auch Euch vielen Dank!Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Rainer Buchholz, der bei jedem Heimspiel die Schiedsrichter betreut hat. Nebenbei hatte er auch noch das Kampfgericht im Auge, dass dank seiner Anleitung tadellos funktionierte. Also Sportfreund Buchholz, VIELEN DANK!

Wir hoffen, dass wir diese für uns schönen Nebenerscheinungen mit in die neue Oberligasaison nehmen können und sagen mit Blick auf die nun zu Ende gehende Saison in der Regionalliga, abschließend: „Den Versuch war es trotzdem wert!„

 Uwe Schreiber


Zu Gast bei den Central Hoops war die Regionalligamannschaft der BG 94 Schwedt am vergangenen Wochenende in der legendären Sporthalle Charlottenburg in der Sömmeringstraße 29. Bevor Alba Berlin in der Max Schmeling die Bundesliga -Heimspiele austrug, spielte dieses Team genau in dieser Halle! Einige unserer Spieler waren damals als Jugendspieler dort zu Bundesligaspielen, gegen Bayer Leverkusen, mit dem jetzigen Bundestrainer Dirk Bauermann, mit dem Verein zum Anfeuern. Nun spielte man selber dort....

Immer noch mit der Zielstellung, den ersten Saisonsieg einzufahren, ging man an die reizvolle Aufgabe auf geschichtsträchtigem Parkett. Jedoch mit dem Handicap, dass gerade die dringend benötigten (Brett -) Center verletzungsbedingt fehlten. Torsten Becker, der ja eigentlich Flügelspieler ist, musste diese Aufgabe, wie fast in der gesamten Rückrunde, alleine übernehmen. Er steuerte 9 Punkte bei und machte seine Aufgabe in diesem Spiel eigentlich nicht schlecht, aber für das gesamte Spiel reichte es unter dem Korb nicht aus! Dieses Defizit machte sich vor allem bei den Rebounds bemerkbar, die doch zum größten Teil an die Gastgeber gingen.

Nach den ersten vier Minuten führten die Gäste aus der Oderstadt sogar mit 15:17 und spielten gleichwertig mit. Danach begann dann jedoch allmählich der Altersunterschied sich bemerkbar zu machen. Zwischen den Berlinern und den Schwedter lagen bestimmt zum Teil Zehn Jahre, was sich dann einfach irgendwann in der Verteidigung Fußarbeit niederschlug. Die doch agileren, jüngeren und athletischeren Charlottenburger überwanden unsere Zone teilweise mit schnellen Slalomdribblings wie durch Fahnenstangen. Auch über Fastbreaks wurden viele schnelle und einfache Punkte gemacht .Die Schwedter Angriffe wurden zäher, oft blieb man in einem sprunggewaltigen Block des Verteidigers einfach stecken.

Zur Halbzeit waren dann alle Siegesambitionen schon wieder dahin, man lag mit 54:29 hinten. Inder 2. Hälfte bekamen alle mitgereisten Spieler durch ein sinnvolles Rotationsprinzip Einsatzzeit und konnten nun unter Wettkampfbedingungen spielen . Die Zielvorgaben , die in der Halbzeitpause noch mal korrigiert werden mussten, wurden dann aber erfüllt, sodass man trotz der Niederlage mit 99:58 nicht ganz enttäuscht nach Hause fuhr. Aber mit einem Sieg in dieser kultigen Halle war es leider wieder nichts, vielleicht klappt es ja beim letzten Heimspiel an diesem Sonnabend gegen den Tabellenzehnten USV Halle in der Dreiklanghalle.

Es spielten: Torsten Becker 9 Punkte; Daniel Czerwanski 7 Punkte ; Benjamin Flemmig 13 Punkte; Dustin Freude; Jan Grimmer 9 Punkte; Jörg Graudenz; Marcel Köpenick; Tom Lindemann 20 Punkte und Steffen Werner. Trainer : Uwe Schreiber .