Herren

BSP00025.JPGDie BG94 Schwedt (12.) empfing am Wochenende in der 2. Basketball Regionalliga die BG Zehlendorf (4.). In dieser Begegnung sahen die ca. 50 Zuschauer einen gelungenen Start der BG94 Schwedt, wo die Gäste Probleme mit der Zonenverteidigung der 94´er hatten. Auch wenn es nach 5 gespielten Minuten noch 9 zu 9 stand, konnte auch die BG Schwedt nicht voll zufrieden sein, da im Angriff viele einfache Chancen vergeben wurden.
Im restlichen Spiel schien es als hätten die Schwedter die Verteidigung ihres Korbes fast komplett aufgegeben. Die Berliner konnten ihre Schnellangriffe meist in Überzahl erfolgreich abschließen. Auch nach der Umstellung auf eine Mannverteidigung des Gastgerbers gelang es nur selten im 1 gegen 1 Spiel den Korb zu verhindern.
Im Angriffsspiel der Schwedter wurde zu wenig zusammen gespielt. Zu selten konnten die Fans gut ausgespielte Korberfolge feiern. Mit insgesamt 27 Ballverlusten zeigte sich ein ähnliches Bild, wie im Spiel eine Woche zuvor gegen Empor Berlin, wo die Liganeulinge auch schon eine herbe Niederlage (63:116) fast ohne Gegenwehr hinnehmen mussten. Über die Stationen 19:30, 36:61 und 59:91 verloren die Uckermärker auch ihr 19. Spiel mit 78:123.
Das Fazit von Trainer Uwe Schreiber war deutlich. „Da war mehr drin! Wir müssen viel engagierter verteidigen und besser zusammen spielen. Wenn wir das in den letzten drei Ligaspielen beherzigen, sollte ein Sieg machbar sein, auch wenn wir weiterhin mit unserer enormen Verletztenliste zu tun haben.“
Das nächste Spiel der BG-Herren ist am kommenden Wochenende in Berlin bei den „Central Hoops“. Diese junge Berliner Mannschaft hat nach einen sehr guten Start in die Saison eine Reihe von Niederlagen hinnehmen müssen. Hoffnung für Schwedt?

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Tom Lindemann (23/8), Markus Moritz (9/5), Jan Grimmer (20/6), Benjamin Flemmig (16/3), David Kiutra (0/0), Torsten Becker (2/5), Tobias Grunert (5/0), Jörg Graudenz (0/3), Toni Gubernus (0/0), Dustin Freude (0/0) und Trainer Uwe Schreiber.

Foto: Tom Lindemann mit einem Schnitt von 27 Punkten in den letzten 4 Spielen nach seiner Verletzung wieder fit.


Markus MoritzIn der 2. Basketball Regionalliga ging es für die Herren der BG 94 Schwedt zum TSC Friedenau. Ohne Centerspieler jedoch mit viel Motivation wollten die Schwedter hier ein gutes Spiel zeigen und sich in den letzten Spielen in dieser hochklassigen Liga beweisen.

Der Gastgeber legte gleich mit einem sehr schnellen Aufbauspiel los. Fast jeder Angriff ging über das Fastbreakspiel (Schnellangriffe) und so lagen die 94`er schnell mit 15:0 (5.) hinten. Schwedts Trainer U. Schreiber reagierte sofort mit einer Auszeit und stellte auf eine Zonenverteidigung um. Das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichen. Nach einem 24:12 zum Ende des ersten Viertels, folgte der stärkste Spielabschnitt für die BG-Herren. Friedenau hatte Probleme gegen die Zone zu punkten, Schwedt dagegen spielte immer besser zusammen. Gut ausgespielte Angriffe wurden mit 23 Punkten in diesem Viertel belohnt und in der Verteidigung schluckte man 21 Punkte. Die BG Basketballer konnten so den Rückstand auf 45 zu 35 verkürzen und Hoffnung für die zweite Halbzeit schöpfen. Diese jedoch verlief dann ganz anders als gehofft und das hatte zwei Gründe. Ein spielerischer Grund war der Topscorer der Friedenauer S. Jackson, der alleine 18 Punkte im dritten Viertel (8 Dreier im Spiel) mit einer gefühlten 100% Wurfquote verbuchen konnte. Ein weiterer Grund war der 2. Schiedsrichter N. Massarrat, der sich mit seinen Entscheidungen (5 technische Fouls gegen die BG) keine Freunde auf Seiten der Gäste schaffen konnte. U. Schreiber bemängelte immer wieder das schlechte Stellungsverhalten der Schiedsrichter, wodurch aus seiner Sicht zu oft Fehlentscheidungen gegen die BG getroffen wurden. Dies musste er dann mit einem Hallenverweis einbußen, da sich der Schiedsrichter dieser Kritik nicht stellen wollte. Das Spiel an sich ist absolut fair verlaufen. Es gab keine unsportlichen Fouls oder Aktionen...

Friedenau spielte ihr Konzept weiter durch und nutzte die Unruhe innerhalb der BG 94 Schwedt gekonnt aus. Das letzte Viertel (ohne Trainer) ging deutlich mit 36 zu 17 an den Gastgeber und die Uckermärker wurden mit einer unverdient hohen 104 zu 68 Niederlage nach Hause geschickt.

Ein positive Fazit kann aus diesem Spiel trotzdem gezogen werden. Die Herren haben geschlossen als Team gespielt. Wenn dies in den kommenden Spielen wiederholt werden kann ist sicher noch ein Sieg in der 2. Regionalliga für die Schwedter Basketballer drin.

Die BG 94 Schwedt möchte zur Blutspendeaktion für die eigene Jugendarbeit aufrufen. Am 07. , 11. und 14.03.11 können alle BG Fans für die Schwedter Basketballer Blut spenden gehen. Wenn so 50 BG-Blutspender zusammen kommen, gibt es vom Asklepios Klinikum Uckermark 500 Euro für die Jugendarbeit. 

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Tom Lindemann (29/8), Markus Moritz (Foto 10/5), Jan Grimmer (10/2), Benjamin Flemmig (7/1), David Kiutra (3/0), Daniel Czerwanski (4/5), Rene Schwengber (2/1), Toni Gubernus (3/0), Dustin Freude (0/2) und Trainer Uwe Schreiber.


Zum Tabellendritten der 2. Regionalliga, Gruppe Herren Ost nach Stahnsdorf Teltow fuhren die BG – Männer am vergangenen Wochenende. Die acht mitgereisten Spieler standen der gut gewachsenen (fast alle Spieler über 1,90),und vollständig angetretenen Bundesliga – Kaderreserve des RSV Eintracht Stahnsdorf gegenüber.
Verletzungsbedingt fehlten auf Schwedter Seite Stammspieler wie Lindemann, Reim, Rahn, Moritz, Czerwanski, Grimmer, Cieslak, Klapouch und Stachlewski – sodass in dem Team um Kapitän Steffen Werner viel improvisiert werden musste. Unter diesen Bedingungen war natürlich an eine Beendigung der Negativserie des Schwedter Regionalligateams nicht zu denken, da halfen auch die besten Trainingskonzepte nichts! Nichts desto trotz stellte sich die Gastmannschaft beherzt der zu erledigenden Aufgabe und begann mit Steffen Werner, Benjamin Flemmig, Tobias Grunert, Torsten Becker und David Kiutra das erste Viertel. Hier zeigte sich schon das Dilemma – trotz beherzt gespielter Zonenverteidigung und somit erfolgreicher Verteidigung des ersten Wurfes, gelang es den Randberlinern immer wieder, durch ihre Größenvorteile den Rebound zu bekommen und den Ball im zweiten Wurf erfolgreich im Korb zu versenken.
Diesen, durch die körperliche Überlegenheit der Heimmannschaft, gegebenen Vorteil spielte man einfach aus. In der Offense war es natürlich ebenso schwierig, an den langen Kerls vorbei zu kommen. Obwohl man sich oft genug gut unter den Korb gespielt hatte, fand der Ball den Weg in den Korb nicht, weil eine Hand, ein Kopf oder ein Körper dazwischen war. Man war dem Gegner körperlich leider nicht gewachsen. Das man trotzdem zu Treffern in der Zone kam, bewiesen Benjamin Flemmig, Tobias Grunert, Torsten Becker, Steffen Werner und Dustin Freude mit sehenswerten Aktionen aus guten Anspielen (Assists) heraus . Benjamin Flemmig traf auch zwei Dreier und Steffen Werner mehrere Halbdistanzwürfe aus gut ausgespielten Angriffssituationen. Tobias Grunert erkämpfte durch großen kämpferischen Einsatz auffallend viele Ballgewinne und war bis zu seiner Verletzung immer treibende Kraft seines Teams! Dustin Freude zeigte nach gutem Anspiel von Benjamin Flemmig einen schwierigen Korbleger, den erfolgreich abschloss. Das sind Situationen, an denen man für die Zukunft lernt und sich weiterentwickelt und von daher ist die Regionalliga trotz Niederlagen eine ganz wichtige Erfahrung für jeden Spieler unserer Mannschaft! Gegen die Fastbreaks der Titelaspiranten von Stahnsdorf hatte man auch bei richtigem Stellungsspiel wegen der körperlichen Defizite kaum eine Chance, auch technisch waren die Gastgeber einfach eine Klasse besser!
Unzufrieden war man mit der Freiwurfquote auf Schwedter Seite, zwei von neun Treffern sind in dieser Liga einfach zu wenig! Man verlor letztendlich wieder sehr deutlich mit 42 zu 112, trotzdem herrschte nach dem Spiel im Schwedter Lager eine positive Grundstimmung. Man war zufrieden, sich dieser Aufgabe gestellt zu haben, weil man mehr Einsatzzeiten bekam, man gegen offensichtlich stärkere Gegner, die ein oder andere gute Aktion hatte oder man sich im Wettkampf individuell weiterentwickeln wird! Dies sollte auch Anspruch eines jeden Spielers sein, wenn solche Begegnungen nach dem Motto „David gegen Goliath„ unter dann noch schlechten Personalbedingungen anstehen. Auch die nächsten Spiele sind eine Herausforderung, die gilt, erfolgreich anzunehmen.

Es liefen in Stahnsdorf auf: Steffen Werner, Torsten Becker, Tobias Grunert, Toni Gubernus, Benjamin Flemmig, Marcel Köpenick, Dustin Freude und David Kiutra. Trainer: Uwe Schreiber


 

Am Wochenende ging es für die BG94 Schwedt zu den Future Basket Berlin. Im Hinspiel wurde in heimischer Halle eine hohe Niederlage trotz einer sehr guten und knappen ersten Halbzeit erspielt. Im Rückspiel machten die Gastgeber gleich von Beginn an mit ihrer druckvollen Ganzfeldverteidigung den Sack zu. Über die Stationen 22:13, 45:25 und 61:38 ging der Sieg verdient an die Berliner mit 98 zu 46.

Neben den fehlenden Langzeitverletzten, musste die BG94 auch auf Grimmer, Flemmig und Werner verzichten. Zusätzlich war Lindemann mit einer Erkältung mehr als moralische Unterstützung angereist. Trotzdem fehlte er zudem durch schnelle Foulbelastung, wie auch Moritz, der ebenso mit 5 persönlichen Fouls vom Spielfeld gehen musste. Große Schwächen konnte Trainer Schreiber im Spielaufbau notieren. „Insgesamt 27 Ballverluste sind deutlich zu viel“, so Schreiber. Ohne Kraft und dann auch ohne Motivation ging es so in ein 4. Viertel, in dem die Gastgeber weiter mit viel Druck agierten. So war die besiegelte Niederlage nach einem 37:8 in diesem Viertel , dann noch sehr deutlich ausgefallen. Positiv konnten sich im Schwedter Team Daniel Czerwanski und Thomas Rahn hervor heben. Beide haben mit ihren Punkten und Ballgewinnen das Schwedter Spiel am Leben erhalten.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Markus Moritz (4/3), Sandro Thies (4/2), David Kiutra (6/0), Thomas Rahn (13/4), Tom Lindemann (0/8), Marcel Köpenick (0/1), Daniel Czerwanski (11/3), Toni Gubernus (0/0), Tobias Grunert (6/2) und Torsten Becker (2/3). Trainer Uwe Schreiber.


KWHMit einer 78 zu 114 Niederlage gegen den Tabellennachbarn WSG Königs Wusterhausen, beendete die BG94 Schwedt die Hinrunde in der 2. Regionalliga.

Das Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus der Oberliga Brandenburg, war mit einem Sieg eingeplant. Die Gäste aus Königs Wusterhausen hatten sich mit zwei Centerspielern und einem Aufbauspieler aus dem Berliner Bereich kurz vor dem Jahreswechsel noch mal deutlich verstärken können. Hingegen konnte die BG94 zwar mit einer kompletten Mannschaft antreten, bei der jedoch 4 der 6 Leistungsträger noch immer verletzungsbedingt angeschlagen auf das Spielfeld gingen. So zeigten sich nach einem guten Start in diese Begegnung (17:10), schnell konditionelle Probleme auf Grund des Trainingsrückstandes. Mit den Einwechselungen der Bankspieler kam dann auch der Bruch. KW rotierte in den ersten drei Vierteln mit ihren 7 Leistungsträgern. Wobei vor allem der Neuzugang (zu Beginn der Saison) N. Dias und neue Centerspieler O. Mackeldanz neben dem bekannten Gesicht aus KW, F. Rathke die Akzente im Angriffspiel setzen konnten. Die Drei haben 71 Punkte erzielen können, also fast so viele, wie die BG 94 im gesamten Spielverlauf.
Bis auf ein ausgeglichenes 4. Viertel (25:25), waren die Gäste den Schwedter Basketballern deutlich überlegen. Besonders auf der Aufbauposition zeigten sich im Schwedter Spiel deutliche Schwächen. Nachdem Steffen Werner mit zwei unsportlichen Fouls vom Feld musste, gab es viele Ballverluste im Ballvortrag, welche die WSG mit einfachen Punkten bestrafte.
Für die Rückrunde setzen sich die Schwedter Basketballherren ein deutliches Ziel. Aus den Spielen viel an Erfahrung mitnehmen und mit den Erfahrungen Siege erspielen. Klar ist, dass eine personelle Aufwertung im Team nicht stattfinden wird. Der einzige Neuzugang mit Regionalliga-Erfahrungen (aus Berlin) Marco Reim, ist schon nach dem ersten Saisonspiel verletzungsbedingt ausgefallen. Weitere Zugänge sind nicht in Sicht.
Wir werden weiter mit den Spielern kämpfen, mit den wir den Aufstieg erreicht haben. Das es so sehr schwer werden wird war uns klar, doch wir möchten jedes Spiel als Chance zur Verbesserung nutzen, um so besser zu werden, sagt BG Trainer U. Schreiber.

Das nächste Spiel in eigener Halle ist schon am kommenden Samstag. Hier kommt der Titelanwärter (erst eine Niederlage), DBV Charlottenburg. Sprungball ist um 18:00 Uhr in der Sporthalle Dreiklang (alt).

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Reebounds):
Tom Lindemann (19/6), Daniel Czerwanski (14/1), Tobias Grunert (2/1), Jan Grimmer (9/4), Benjamin Flemmig (10/3), David Kiutra (1/1), Thomas Rahn (7/5), Toni Gubernus (5/0), Sandro Thies (6/0), Steffen Werner (5/2), Torsten Becker (0/3)und Marcel Köpenick . Trainer Uwe Schreiber