Herren

In diesem Bericht wird das Pferd mal von hinten aufgezäumt! Nach dem Spiel hatten alle sieben mitgereisten Spieler ein sehr zwiespältiges Gefühl, nämlich einmal das Gefühl der Enttäuschung über die Tatsache , dass man hier mit einer vollständigen Mannschaft einen Sieg hätte erkämpfen können, aber wieder verloren hat, weil man wieder nur mit einem Rumpfteam angereist war! Erfreut war man deshalb, weil man mit dem vorhandenen Kader die Vorgaben des Trainers trotzdem erfüllt hatte und weil das Regionalligateam der BG 94 Schwedt zum Auswärtsspiel in Halle an der Saale unter ungünstigsten Bedingungen angetreten ist!
Der Dank des Vereins gilt deshalb den Spielern Dustin Freude,Toni Gubernus, Przemyskaw Cieslak, Benjamin Flemmig als Kapitän, Marcel Köpenick, Jan Grimmer und Mark Kreiser, die die Ehre der BG 94 Schwedt gerettet haben.
Mit zwei Spielern aus dem ersten Fünfer, zwei aus dem zweiten Fünfer, einem Jugendspieler, einem lange Verletzten und einem, nach langer Zwangspause, seit wenigen Wochen wieder Trainierenden, wurde nach intensiven Bemühungen des Trainers in der vergangenen Woche dieses „Verlegenheitsteam„ zusammengestellt. Täglich musste die Teamliste wegen weiteren Ausfällen zusammengestrichen werden, was der Vorbereitung der verbleibenden Spieler nicht dienlich war!
Das dann noch eine 95 zu 63 Niederlage für das Schwedter Team zustande kam, war eine hervorragende Leistung, man hatte mit dem Schlimmsten gerechnet!
Doch nun zum Spiel, Przemek und Jan erhielten durch eigenartige Schiedsrichterentscheidungen schnell Foulprobleme und konnten deshalb in der Verteidigung und beim Rebounding nur noch mit halber Kraft agieren. Jan Grimmer musste sogar wegen vier Fouls eine geraume Zeit auf der Bank verbringen, um ihn noch im Spiel zu halten. Also auch aus dieser Richtung kam leider nichts Gutes!
Gegen die Schwedter Zone hatten die Gastgeber große Probleme, die Oderstädter liefen clever ihre Räume ab und konnten viele Angriffe zunichte machen. Dies zeigen auch die einzelnen Viertelergebnisse: 22:17, 17:14, 20:17 und 36:19 .Im letzten Viertel verletzte sich Benjamin Flemmig am Fuß und musste das Spiel beenden, Marc Kreiser prellte sich bei einem Sturz das Handgelenk und konnte dann auch nicht mehr eingesetzt werden, machte seine Sache sonst aber sehr gut, dafür, dass er in Jena studiert und nicht mit der Mannschaft trainieren kann. Marc erzielte an diesem Wochenende seine ersten Regionalligapunkte. Die verbleibenden fünf Spieler, besonders Marcel Köpenick und Dustin Freude, versuchten noch eine couragierte Gegenwehr, mussten aber wegen der fehlenden Erholungsmöglichkeiten, konditionell erschöpft, den Schlussspurt der Hallenser zulassen. Marcel war trotz eines noch nicht vollständig ausgeheilten Muskelfaserrisses bereit, sein unterbesetztes Team zu unterstützen – für ihn eine Selbstverständlichkeit!
Dustin, der wieder mit dem Training begonnen hat, erkämpfte viele Ballgewinne in der Defense und machte ebenfalls seinen ersten Regionalligapunkt, auch Dustin war, obwohl er bisher noch wenig Spielanteile hatte, bereit sein Team zu unterstützen und sammelte wertvolle Spielerfahrung.
Im Angriff waren sehenswerte Spielzüge zum Korb aus vorher angesagten Systemen zu sehen, hier besonders erwähnenswert, Jan Grimmer, Benjamin Flemmig und Przemyskaw Cieslak. Auch Eins gegen Eins – Situationen wurden durch die Drei sehr gut zum Korberfolg genutzt.
Toni Gubernus traf mit zwei Drei - Punktewürfen gut aus der Ferndistanz und zeigte mit 15 Punkten eine seiner besten Saisonleistungen. Auch brachte er seine Erfahrungen gerade bei den neuen Spielern gut mit ein. Wie bereits erwähnt, nur eine konstant vollständige Mannschaft ist der Schlüssel zu den langersehnten Siegen.

Wünschen wir deshalb all unseren verletzten und kranken Spielern gute Genesung in der jetzt folgenden Spielpause, sodass wir ab 8. Januar wieder angreifen können!

Es spielten: Dustin Freude (1Pkt.); Przemyskaw Cieslak ( 9 P. ); Benjamin Flemmig ( 20 P. ); Marcel Köpenick; Toni Gubernus ( 15 P. ); Marc Kreiser ( 2 P. ) und Jan Grimmer ( 17 P.) Trainer: U. Schreiber


IMG_5514Eine herbe Niederlage musste die BG94 Schwedt gegen Central Hoops Berlin mit 67:117 in eigener Halle hinnehmen.

Im neunten Spiel der 2. Regionalliga gab es für die BG94 Schwedt auch die neunte Niederlage gegen das junge Team der Central Hoops Berlin. Trotz eines guten Starts mit einem sehr gut aufgelegten Tobias Grunert, der in den ersten 5 Spielminuten mit 8 Punkten die BG 94 zu einer 10:7 Führung brachte, mussten die ca. 50 Zuschauer feststellen, dass die Gäste mit ihren Jugend-Nationalmannschaftsspielern dem Gastgeber deutlich überlegen waren. Die Berliner spielten die Schwedter Zonenverteidigung gekonnt mit schnellen Pässen aus und punktete nach Umstellung auf Mannverteidigung mit sehr guter Balkontrolle und Zug zum Korb.

Bei den Schwedtern war hingegen im Angriff kaum ein Teamspiel zu erkennen. Fast ausschließlich durch Einzelaktionen wurde hier gepunktet. Das reichte nicht aus, um den Berlinern gefährlich zu werden. Neben einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen, die auf beiden Seiten getroffen wurden, hatte die BG einfach schlecht gespielt und so auch verdient hoch verloren. Topscorer im Schwedter Team Jan Grimmer zum Spiel: „Die Berliner waren besser als wir, doch nicht 50 Punkte besser. Da war bei uns deutlich mehr möglich, als gezeigt wurde. Gegen Halle müssen wir wieder zu unseren Stärken finden.““

Im kommenden Auswärtsspiel gegen Delphi Halle werden wieder einige Stammspieler fehlen. Dabei wird jedoch wieder Trainer Uwe Schreiber sein, der in diesem Spiel am Seitenrand fehlte, was deutlich zu spüren war.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Reebounds):
Tobias Grunert (12/6), Jan Grimmer (20/5), Pzemyskaw Cieslak (11/5 - Saisonbestleistung), Benjamin Flemmig (6/4), Tom Lindemann (6/6), David Kiutra (0/0), Thomas Rahn (7/2), Toni Gubernus (3/3), Felix Hornig (2/0).

 


IMG_4863Am Samstag ging es für die BG 94 Schwedt in der 2. Regionalliga nach Berlin zur BG Zehlendorf.  Mit gerade mal 5 Spielern aus dem Stammkader angereist, ging es für Trainer Uwe Schreiber in diesem Spiel um das Bewahren der Basketballerehre. Die Gastgeber waren den Schwedtern körperlich deutlich überlegen. Die 94´er wollten jedoch nicht mit einer „Klatsche“ nach Hause fahren und zeigten 40 Spielminuten Kampf pur.

Mit der bewerten Zonenverteidigung konnten die Schwedter ihren Gegner oft zu Ballverlusten oder schlechten Würfen zwingen. Nur die nachlassende Kraft hinterließ Spuren auf dem Feld und im Ergebnis. Ab der 9. Spielminute ging die Führung mit 12:11 an die BG Zehlendorf, die diese dann auch nicht mehr abgegeben hat. Über die Stationen 15:11, 41:28 (HZ), und 70:48 musste die BG 94 Schwedt ihre 8. Niederlage mit einem 84:58 hinnehmen. Neben der kämpferischen Leistung im gesamten Team, ist die sehr gute Trefferquote (75%) von Steffen Werner heraus zu heben, der so auf seine Saisonbestleistung von 19 Punkten kam.

Trainer Schreiber nach dem Spiel: Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz der 8 zum Teil angeschlagen und trotzdem mitgereisten Spieler. Nachdem wir vor allem durch Verletzungen zwei Drittel der kompletten Mannschaft Zuhause lassen mussten, ist eine solche Niederlage auch als ein kleiner Erfolg zu betrachten.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Reebounds):

Tom Lindemann (13/9), David Kiutra (3/5), Thomas Rahn (10/9), Toni Gubernus (10/4 - Saisonbestleistung), Steffen Werner (19/3 - Saisonbestleistung) und Rene Schwengber (1/4), Dustin Freude (0/2), Steffen Peiker (0/1). Trainer Uwe Schreiber.


IMG_5324Im 7. Regionalliga Spiel der BG 94 Schwedt wurden die Gäste vom SV Empor Berlin und auch die Fans der BG94 mit einer kurzfristigen Verlegung der Begegnung in den alten Teil der Dreiklang Sporthalle überrascht. Der Vorstand entschied sich nach der Analyse der letzten Spiele und Gesprächen mit den Spielern des Herrenteams zu dieser Maßnahme. Grund hierfür ist, dass die BG nur ein mal in der Woche im neuen Teil der Halle trainieren darf und auch nach mehrmaligen Anlauf keine weiteren Trainingsmöglichkeiten gefunden werden konnten. So steht die neue Halle leer und in der alten Dreiklanghalle wird Regionalliga Basketball gespielt. Trainer Schreiber zur Situation: „In den Spielen die wir in der neuen Halle gespielt haben war deutlich zu sehen, dass es keine Mannschaft mit Heimvorteil auf dem Feld gegeben hat. Die Liga ist schon schwer genug, da müssen wir es uns nicht noch schwerer machen.“

Den Fans und auch dem Gast aus Berlin hat es nicht gestört und das Spiel konnte beginnen. Die BG94 Schwedt startete auch gleich mit einem beeindruckenden ersten Viertel. Nicht nur die zwei erfolgreichen Dreier von Steffen Werner sondern auch die sehr gut funktionierende Zonenverteidigung des Gastgebers, hatte zur 22:14 Führung nach den ersten 10 Minuten geführt. Mit diesem Schwung und den gut gestimmten Fans ging es so ins zweite Viertel. Bis zur 16. Spielminute sah es für die Schwedter so aus, als könnte der erste Sieg der Saison möglich sein. Beim Stand von 30:18 aber, ging die Konzentration verloren und die Berliner kamen mit einen 4:16 Lauf bis zur Halbzeit, wieder zurück ins Spiel. So musste Schreiber mit einem 33:34 Rückstand zur Halbzeit, sein Team wieder motivieren, um die Siegchance nicht aus der Hand zu geben. Selbst beim 43:56 war noch nichts entschieden, da Empor mit nur 7 Spielern angereist war und so auf ihre Faulbelastung achten musste. Doch auch der offene Schlagabtausch und die im Ansatz erkennbare Ganzfeldverteidigung der Schwedter im entscheidenen 4. Viertel konnte den 62:80 Sieg des SV Empor Berlin nicht verhindern.

Trotz der Niederlagen hat die Regionalliga für den Verein insgesamt bis jetzt auch schon Zugewinne gebracht. Ein zum Beispiel gut funktionierendes Kampfrichterteam unter der Leitung vom „Schwedter-Basketball-Urgestein“ Rainer Buchholz, der auch die Regionalschiedsrichter bei den Heimspielen betreut. An dieser Stelle vielen Dank! Hinzu kommt die gute Versorgung der Spieler und Fans durch Mitglieder des Vereins, wie Jörg Graudenz und Andrea Rahn. Daraus resultiert eine steigende Zuschauerzahl die uns hoffentlich trotz der Niederlagen gerade jetzt weiter so toll unterstützen werden.

Auch mit der 62:80 Niederlage ist schon wieder ein kleiner Fortschritt gelungen, denn das zur Zeit nur aus ehemaligen und wohnhaften Schwedtern bestehende Team kommt mit der starken 2. Regionalliga immer besser zu recht. Fast alle Verstärkungen aus Polen und Berlin sind derzeit verletz oder beruflich verhindert. Hinzu kommt das generell anhaltende Verletzungspech und die noch angeschlagenen Stammspieler in Reihen der BG94. Aus territorialen und finanziellen Gründen mussten die Liganeulinge aus der Oderstadt auf die üblichen Verstärkungen, wie sie andere Teams vornehmen leider verzichten. Aus eigener Kraft eine Regionalligasaison zu bestreiten ist nun mal ein schwieriges Unterfangen, dennoch stellen sich die Basketball der BG 94 Schwedt mit Engagement der neuen Liga.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)
Pzemyskaw Cieslak (0), Tom Lindemann (13), Benjamin Flemmig (7), David Kiutra (0), Markus Moritz (12), Thomas Rahn (10), Jan Grimmer (0), Daniel Czerwanski (13), Toni Gubernus (0), Steffen Werner (7) und Tobias Grunert (0). Trainer Uwe Schreiber.


 

Auch im 6. Spiel in der 2. Regionalliga Ost konnte die BG 94 Schwedt die Halle nicht als Sieger verlassen. Mit einem bitteren 51:81 verloren die Gastgeber aus der Uckermark gegen den Friedenauer TSC, der seinerseits das erste Spiel in der Saison gewinnen konnte.

Die BG94 Schwedt wollte in diesem Spiel vor allem in der Verteidigung eine Verbesserung zu den vorangegangenen Spielen zeigen. Dies gelang streckenweise auch sehr gut, doch trotz heimischer Halle, war das Wurfglück nicht auf Schwedter Seite. Aus dem Feld trafen die Gastgeber gerade mal 38% ihrer Versuche. Von jenseits der „Drei-Punkte-Linie“ waren es nicht einmal 10% bei 22 Versuchen. Auch die scheinbar einfachen Würfe von der Freiwurflinie fanden nur zu 57% ihr Ziel im gegnerischen Korb. Dazu kommt, dass im offensiven Reboundverhalten nicht ausreichend gearbeitet wurde und die Friedenauer Basketballer zu einfachen Ballgewinnen kamen. Bereits im ersten Viertel mussten die 94`er durch einen 0:15 Lauf der Friedenauer einem 10 Punkterückstand hinterher laufen. Die Gäste bauten diese Führung immer weiter aus und kamen so über die Stationen 9:19, 25:38 (Halbzeit) und 33:58 zu ihrem verdienten Auswärtssieg.

Auch wenn neben Topscorer Lindemann auch Becker, Reim, Stachlewski und Kopenick im Schwedter Team fehlten, durfte diese Begegnung nicht so deutlich abgegeben werden. BG Trainer Schreiber musste feststellen, dass sein Team noch viel trainieren muss, um in dieser Liga mithalten zu können. Beschwerend hierfür ist, dass in der neuen Dreiklangsporthalle nur einmal in der Woche trainiert werden kann. So ist der eigentliche Heimvorteil nicht wirklich gegeben.

Das nächste Spiel wird am 20.11.10 um 18:00 Uhr in der Sporthalle Dreiklang ausgetragen. Die 94´er hoffen auch hier auf eine lautstarke Unterstützung ihrer Fans.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)
Pzemyskaw Cieslak (2), Benjamin Flemmig (5), David Kiutra (1), Jazek Klapouch (0), Thomas Rahn (10), Jan Grimmer (16), Daniel Czerwanski (16), Toni Gubernus (0), Steffen Werner (1) und Tobias Grunert (0). Trainer Uwe Schreiber.