Herren

DSCF4002Nach einer Woche Spielpause ging es für die Herren der BG94 Schwedt in der 2. Regionalliga nach Berlin zur Interkulturellen Sportakademie Schöneberg (ISS). Hier wollten die Gäste aus der Uckermark ihren ersten Sieg in der neuen Liga einholen. Trainer Uwe Schreiber stand jedoch zu Spielbeginn wieder vor personellen Problemen. Mit der Rückkehr von Benjamin Flemmig, musste Schreiber auf seine großen Spieler verzichten. Reim, Rahn und Stachlewski fehlten und mussten so durch die großen Flügelspieler Becker und Cieslak unter den Körben ersetzt werden.

Die BG94 schlug sich, wie auch in den Spielen zuvor, in den ersten Spielminuten blendend. Eine hohe Führung wäre vor allem durch das gute Reboundverhalten im Angriff möglich gewesen. Doch die schnellen und sehr treffsicheren Schöneberger, trafen gefühlte 100% jenseits der Dreierlinie. Ganze 6 Dreier fanden so im ersten Viertel im Schwedter Korb ihr Ziel. Mit einem knappen Rückstand (25:24) ging es in das zweite Viertel. Genau dieses Viertel brach den Schwedtern das Genick. Auf Grund der Treffsicherheit von ISS, stellte die BG auf eine Mannverteidigung um. ISS reagierte sofort und spielte nur noch über die schnellen Aufbauspieler, welche die Schwedter Verteidigung regelrecht überliefen. Im Angriff ging nun bei den 94´ern nichts mehr und das Viertel ging deutlich an die Berliner Gastgeber. Mit einem 55:39 ging es in die Halbzeitpause. Trotz der Umstellung auf Raumverteidigung, wollte der Motor bei den Schwedtern nicht mehr so richtig laufen. Die Schwächen in der Verteidigung wurden wieder deutlich. Hinzu kam im dritten Viertel, dass sich Kapitän Tom Lindemann (bis dahin Topscorer mit 18 Punkten) verletzte und zumindest den Rest des Spieles ausfiel. Eine Siegchance war vor dem letzten Viertel bei einem Stand von 86:60 in weite Ferne gerückt. Doch die Schwedter Basketballer zeigten Kampfgeist. Im letzten Viertel konnten sie wieder mehr Druck in der Verteidigung aufbauen und so auch ihre Chancen im Angriff nutzen. So ging das letzte Viertel mit 17:27 an die BG94 Schwedt, was jedoch an der 103:87 Niederlage nichts änderte. Schreiber resümierte nach der Begegnung: „Auf Grund der guten Wurfausbeute von ISS haben wir das Spiel verloren. Die notwendige Umstellung auf eine Mannverteidigung hat uns einen Rückstand eingebracht, den wir nicht mehr ausgleichen konnten. Es wurde wieder einmal sehr deutlich, dass wir in der Verteidigung die Spiele abgeben – mit der Leistung im Angriff bin ich zufrieden und freue mich, dass unser Neuzugang Jazek Klapouch nach einer Verletzung zu seiner Form gefunden hat.“

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)

Pzemyskaw Cieslak (0), Benjamin Flemmig (13), Rene Schwengber (0), Jazek Klapouch (8), Tom Lindemann (18), Jan Grimmer (22), Daniel Czerwanski (14), Toni Gubernus (0), Steffen Werner (4) und Torsten Becker (8). Trainer Uwe Schreiber.


 


David
Nachdem die BG 94 Schwedt in der zweiten Regionalliga nicht nur das Spiel gegen den SC Halle verloren hatte, sondern auch am „grünen Tisch“ einen Punktverlust durch eine 20:0 Wertung hinnehmen musste, kam es am Samstag zum zweiten Heimspiel in der 2. Regionalliga Ost. Zu Gast war der Tabellenführer RSV Stahnsdorf II, von dem die Schwedter erwarten konnten, dass sie ihre junge Garde aus der 2. Bundesliga mitbringen werden.

Die BG 94 als deutlicher Außenseiter in dieser Begegnung, wollte ein Zeichen setzen. Vor einer stimmungsvollen Kulisse von ca. 80 Zuschauern, die Ihre Basketball-Herren lautstark anfeuerten, zeigten sich die 94´er in den ersten 8 Minuten selbstbewusst und stark - 16 zu 12 zeigte die Anzeigetafel. Doch die kommenden 5 Minuten waren entscheidend für das ganze Spiel. Stahnsdorf nutzte den Einbruch des Gastgebers gekonnt aus und legte bis zur 13. Spielminute einen 2:25 Lauf zum 18 zu 37 hin. Beeindruckend war die Laufleistung der Gäste, die mit 8 Spielern immer wieder Druck durch eine Ganzfeldverteidigung ausüben konnten. Dazu kamen die Größenvorteile unter den Körben, wo zu viele Rebounds in den Händen des RSV landeten. Die BG hingegen konnte nun nur noch phasenweise mit dem Gegner mithalten. Dies reichte jedoch nicht, um den Spitzenreiter der Liga einzuholen und das Spiel offen zu halten. Am Ende ging es über die Stationen 31:55, 46:79 zur 4. Niederlage der Saison mit 67 zu 107.

Trainer Schreiber zum Spiel: Wir müssen noch viel an der Verteidigung arbeiten. Der Gegner ist immer ein Schritt schneller und hält einen Atemzug länger durch. Es war zu spüren, dass wenn wir angefangen haben mit den Auswechselspielern zu rotieren, die Qualität unseres Spieles nach lässt. Da hilft nur viel Training und weiter Erfahrung sammeln.

Hervor zu heben ist die Leistung von Daniel Czerwanski, der sich in vielen Aktionen im Rebound gegen die Center des RSV durchsetzen konnte und Thomas Rahn, der als einziger Schwedter Center die fehlenden Becker, Reim und Stachlewski kompensieren musste. 

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)
Pzemyskaw Cieslak (0), Marcel Köpenick (2), Tobias Grunert (0), David Kiutra (0), Tom Lindemann (19), Jan Grimmer (12), Daniel Czerwanski (10), Toni Gubernus (3), Jazek Klapouch (0), Thomas Rahn (12), Steffen Werner (9) und Felix Hornig. Trainer Uwe Schreiber.



Auch im administrativen Bereich hat die BG 94 Schwedt ihr Lehrgeld bezahlt.

Durch ein Missverständnis bei der Anmeldung eines Jugendspielers auf dem Mannschafts-Melde-Bogen (MMB) der Regionalliga OST Herren, kam es zu der Spielwertung 0 : 20 und Abzug des Wertungspunktes im Spiel gegen den Halleschen SC.

Da Jugendspieler im Erwachsenenbereich unbegrenzt aushelfen können , standen sie bisher auf dem MMB der Mannschaft mit der niedrigsten Ordnungszahl. Das ist bei der RLO leider nicht so, hier muss jeder Jugendspieler auch auf dem Meldebogen der Mannschaft der Regionalliga erfasst sein. Dieser Sachverhalt war der Vereinsführung so nicht bekannt . Zudem kommt, dass das Einpflegen von Jugendspielern auf dem elektronischen MMB der Regio. technisch sehr kompliziert ist. Nach dem es mehrfach probiert wurde, aber nicht zu funktionieren schien ging man davon aus, dass es auch weiterhin nicht erforderlich sei. Ein Irrtum, wie sich herausstellte!

Nun sind wir schlauer – vielleicht ein Grund mehr, sich nun erst recht ins Zeug zu legen .
 
Uwe Schreiber
Vorstand



Tom Lindemann mit 29 Pkt. bester Schwedter Werfer
Die Herren der BG 94 Schwedt mussten in ihrem dritten Spiel die dritte Niederlage hinnehmen. Beim Halleschen SC 96 verloren die Regionalliga-Neulinge mit 90 zu 54.

Eigentlich hatte sich die BG 94 Schwedt für dieses Spiel sehr viel vorgenommen, doch schon nach dem Spiel gegen Future Basket Berlin musste man mit personellen Verlusten kämpfen. Thomas Rahn fällt mindestens 14 Tage mit einer Rippenprellung aus und Benjamin Flemmig ist auf noch unbestimmte Zeit mit einem Muskelfaserriss auf der Verletztenliste neben Jazek Klapouch wieder zu finden. Zusätzlich musste Trainer Uwe Schreiber auf Reim, Stachlewski, Werner und Cieslak verzichten.

Der Gastgeber wusste sofort die Vorteile auszunutzen, da die Schwedter augenscheinlich ohne großen Centerspieler angereist waren. Halle machte von Anfang an Druck und spielte sich die gesamten 40 Minuten, hauptsächlich über ihre zum Teil zwei Köpfe größeren Centerspieler zum Korb. Über die Stationen 23:15, 44:26 und 68:38 ging der Sieg somit verdient an den Halleschen SC 96 mit 90 zu 54. Positiv zu verzeichnen war die Leistung von David Kiutra, der sich als einer der jüngsten Spieler im Schwedter Team beim Ballvortrag beweisen konnte.

Jetzt haben die BG-Herren bis zum 23.10.10 Zeit, sich auf das nächste Heimspiel gegen den RSV Stahnsdorf II vorzubereiten. Schreiber hofft, dass er bis dahin auf einen fast vollständigen Kader zurück greifen kann.

Foto:
Tom Lindemann mit 29 Punkten erfolgreichster Schwedter Werfer
im Spiel gegen den Halleschen SC 96 






 

Steffen Werner im 1 gegen 1Am vergangenen Samstag trafen die Schwedter Basketballer der BG 94, zum ersten mal in heimischer Halle in der 2. Regionalliga Ost, auf Future Basketball Berlin.

In dieser Begegnung sahen die ca. 80 Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Spielhälften. Die BG Schwedt als Underdog der Liga, war von der ersten Spielminute an hell wach. Vor allem hinten, stellten sich die 94´er mit ihrer bewerten Zonenverteidigung auf den schnellen und physisch starken Gegner aus Berlin ein. Bis auf einen 8 Punkte Lauf in der 5. Spielminute, ging es im ersten Viertel Schlag auf Schlag (15:23). Das zweite Viertel konnte dann sogar mit einem Punkt gewonnen werden. Future Basket Berlin versuchte mit einer sehr aggressiven Verteidigung den Schwedter Spielfluss einzudämmen. Die Schwedter Herren zeigten jedoch keine Nerven und waren vor allem von der Freiwurflinie erfolgreich. So ging es mit einem 36 zu 43 in die Halbzeitpause.

Trainer Uwe Schreiber konnte mit seinem Team zufrieden sein. Leider nur in der ersten Spielhälfte, da die BG Herren im zweiten Spielabschnitt völlig eingebrochen sind. Future Basket Berlin verteidigte weiter über das ganze Spielfeld und ging zum Teil sehr grob in die Zweikämpfe. Bei Schwedt zeigte sich nun die fehlende Tiefe in der eigenen Auswechselbank und so auch Nachteile in der Kondition, gegenüber den Berlinern.

 Nach einem deutlichen 17:32 im Dritten Viertel, folgte ein 14:38 im letzten Viertel. Das erste Heimspiel in der neuen Liga, musste die BG 94 Schwedt an den Gast aus Berlin mit 67 zu 113 abgeben.

Da auf Seiten der BG mit Marco Reim, Olaf Stachlewski und Jacek Klapouch noch 3 wichtige Spieler gefehlt haben, kann dieses Spiel als weitere Erfahrung in der 2. Regionalliga verbucht werden. Ziel ist es in dieser Saison, den Klassenerhalt zu erreichen. Hierfür müssen die wichtigen Spiele gegen die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte gewonnen werden. Eines dieser Spiele folgt am kommenden Wochenende beim Halleschen SC 96.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Torsten Becker (3/5), Marcel Köpenick (0/0), Benjamin Flemmig (12/5), Steffen Werner (0/1), Tobias Grunert (0/0), David Kiutra (1/2), Tom Lindemann (19/6), Jan Grimmer (7/2), Daniel Czwerwanski (12/5), Toni Gubernus (0/0), Thomas Rahn ((6/6) Przemyskaw Cieslak (5/2). Trainer Uwe Schreiber.