Herren

Die Herren der BG 94 Schwedt sind nach einem erfolglosen Jahr in der 2. Regionalliga wieder zurück in der Oberliga Brandenburg. In der auf Landesebene höchsten Spielklasse wollen die Schwedter Basketballer an den Erfolgen der vergangenen Jahre anknüpfen. In den ersten beiden Auswärtsspielen der Saison sah dies aber ganz anders aus. Ersatzgeschwächt ging es nach Cottbus, wo es eine herbe 80:64 Niederlage gab und auch in Lauchhammer war das Team um Uwe Schreiber wieder nicht in Bestbesetzung und ging auch hier mit einem deutlichen 75:51 vom Feld.

Nun sollte das erste Heimspiel die erhoffte Wende für die 94´er bringen. Trotz der gesundheitlich angeschlagenen Flemmig, Lindemann und Czerwanski war das Team soweit komplett. Der Gast aus Bernau hingegen war zwar als derzeit ungeschlagener Tabellenführer nach Schwedt gekommen, musste jedoch auf einen wichtigen Spieler verzichten. Nach dem Tipoff ging das Spiel gleich nervös los. Die Schwedter lagen so nach drei gespielten Minuten mit 4 zu 9 hinten. Trainer Schreiber reagierte mit den ersten Auswechselungen und die entscheidende Phase in dieser Begegnung startete mit zwei verwandelten Sprungwürfen vom späteren Topscorer der 94´er Daniel Czweranski. Bis auf einen Freiwurf auf Bernauer Seite, punkteten bis zur 5. Minute im zweiten Viertel nur noch die Gastgeber. Mit einem 30:1 Lauf war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Mit dem daraus resultierenden 48:21 ging es in die Halbzeitpause in der BG Trainer U. Schreiber zufrieden auf sein Team einging und davor warnte nachzugeben. „Bernau ist kein Team das kampflos ein Spiel aufgibt“. Dies bewiesen sie auch zu Beginn des dritten Viertels. Ein Ganzfeldverteidigung sollte das Schwedter Spiel schnell stören. An diesen Abend war die BG 94 Schwedt aber einfach das bessere Team und so bauten die Oderstädter ihre Führung bis zum Ende dieses Viertels weiter aus (66:33). Die BG-Fans waren zufrieden, da sie ihr Team trotz hoher Führung weiter kämpfen sehen konnten. So ging auch das letzte Viertel an die 94´er die mit einer Ganzfeldverteidigung noch fast die 100´er Marke knacken konnten. Zum Abpfiff stand der erste Sieg der BG Herren in der neuen Saison mit einem 94:48 fest.

„Wenn wir vollzählig antreten, sind wir in der Oberliga ein ernst zu nehmender Gegner. Heute haben alle meine Spieler ihre Zeit auf dem Feld bekommen, um zu zeigen was sie können und bis auf die Ausbeute von der Freiwurflinie (20 von 33) hat das gesamte Team eine sehr gute Leistung gezeigt.“ Resümierte der Trainer der BG 94 Schwedt U. Schreiber nach dem Spiel.

Nun sind zwei Wochenenden spielfrei, bis es dann am 22.10.11 nach Brandenburg geht. Das nächste Heimspiel der BG 94 Schwedt in der Oberliga findet am 29.10.11 gegen Fürstenwalde statt. TipOff ist um 18:00 in der Dreiklangsporthalle (alt).

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte):
Benjamin Flemmig (15), Thomas Rahn (15), Tino Werner (6), Tom Lindemann (9), Jan Grimmer (16), Daniel Czerwanski (21), Toni Gubernus (4), Erik Fiedler (4), Torsten Becker (4), Jörg Graudenz, Dustin Freude und Marcel Köpenick. Trainer Uwe Schreiber.


 

Zum letzten Heimspiel der Regionalligasaison 2010/2011 empfing die BG 94 Schwedt den USV Halle. Die Zielstellung hatte sich nicht verändert, man wollte sich mit einem Sieg aus der Regionalliga verabschieden. Denn seit geraumer Zeit steht fest, dass die BG 94 Schwedt die Klasse nicht halten kann und in der Saison 2011/2012 in die Oberliga Brandenburg zurückkehren wird. Kadermäßig ist zu erwähnen, dass die Spieler der Position Center komplett wegen Verletzungen fehlten. Trotzdem ging man engagiert in das Spiel und wollte einen Heimsieg einfahren.

Das Spiel begann auf Schwedter Seite jedoch recht nervös, man spielte sich recht gut unter den Korb, versenkte dann aber die Bälle nicht. Ebenso aus der Halbdistanz, der Ball rollte am Ring, fiel aber nicht rein. Die Hallenser hingegen waren abgebrühter, geschickt spielten sie die Zone aus und trafen erfolgreich. Das erste Viertel endete mit 15:30, man war deutlich im Hintertreffen. Für das zweite Viertel wurde die Verteidigung von Zonen – auf Mannverteidigung umgestellt, eine richtige Maßnahme, wie sich herausstellte, denn nun entwickelte sich ein gleichwertiges Spiel. Besonders Tom Lindemann machte sein Team unter dem Korb gefährlich und sorgte mit vielen Treffern und auch Freiwürfen für insgesamt 27 Punkte, die dem BG – Punktekonto zugeschrieben werden konnten.

Man kam durch gute Offense – und Defenseaktionen wieder heran an den Gegner und verkürzte zur Halbzeit mit 43:54 den Rückstand erheblich und gewann das 2. Viertel mit 28:24. In der Halbzeit kam im Schwedter Team wieder Zuversicht auf. Leider verpasste man zum Anfang des dritten Viertels leider den Start, sodass der Gegner durch einfache Punkte den Vorsprung wieder ausbauen konnte .Auch im Angriff schien der Korb jetzt wie zugenagelt, am Ende des Abschnitts stand es 58:83, man verlor also wieder deutlicher mit 15:29. Im Schlussspurt konnten die Gastgeber zwar noch 20 Punkte machen, kassierten nur 24, doch im ersten und dritten Viertel wurde die Partie abgegeben.

Schade, denn zwischenzeitlich sah es doch recht gut aus. Die Konstanz der Leistung über die gesamte Spielzeit fehlte wieder mal, wie so oft in der Saison. Eine Ursache, die im Training zu suchen ist, die aber mit 1 bis 2 mal Training in der Woche nicht abzustellen ist.

Die Heimspiele der Regionalligasaison sind zu Ende, neben den vielen Niederlagen, gab es für uns aber auch Erfreuliches: Unsere treuen Fans, die uns vom ersten bis zum letzen Spiel unterstützten, Euch vielen Dank. Unsere Frauen der allgemeinen Sportgruppe, die unseren Versorgungsstand betreuten, den wir in dieser Regionalligasaison ins Leben gerufen haben, auch Euch vielen Dank!Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Rainer Buchholz, der bei jedem Heimspiel die Schiedsrichter betreut hat. Nebenbei hatte er auch noch das Kampfgericht im Auge, dass dank seiner Anleitung tadellos funktionierte. Also Sportfreund Buchholz, VIELEN DANK!

Wir hoffen, dass wir diese für uns schönen Nebenerscheinungen mit in die neue Oberligasaison nehmen können und sagen mit Blick auf die nun zu Ende gehende Saison in der Regionalliga, abschließend: „Den Versuch war es trotzdem wert!„

 Uwe Schreiber


Zu Gast bei den Central Hoops war die Regionalligamannschaft der BG 94 Schwedt am vergangenen Wochenende in der legendären Sporthalle Charlottenburg in der Sömmeringstraße 29. Bevor Alba Berlin in der Max Schmeling die Bundesliga -Heimspiele austrug, spielte dieses Team genau in dieser Halle! Einige unserer Spieler waren damals als Jugendspieler dort zu Bundesligaspielen, gegen Bayer Leverkusen, mit dem jetzigen Bundestrainer Dirk Bauermann, mit dem Verein zum Anfeuern. Nun spielte man selber dort....

Immer noch mit der Zielstellung, den ersten Saisonsieg einzufahren, ging man an die reizvolle Aufgabe auf geschichtsträchtigem Parkett. Jedoch mit dem Handicap, dass gerade die dringend benötigten (Brett -) Center verletzungsbedingt fehlten. Torsten Becker, der ja eigentlich Flügelspieler ist, musste diese Aufgabe, wie fast in der gesamten Rückrunde, alleine übernehmen. Er steuerte 9 Punkte bei und machte seine Aufgabe in diesem Spiel eigentlich nicht schlecht, aber für das gesamte Spiel reichte es unter dem Korb nicht aus! Dieses Defizit machte sich vor allem bei den Rebounds bemerkbar, die doch zum größten Teil an die Gastgeber gingen.

Nach den ersten vier Minuten führten die Gäste aus der Oderstadt sogar mit 15:17 und spielten gleichwertig mit. Danach begann dann jedoch allmählich der Altersunterschied sich bemerkbar zu machen. Zwischen den Berlinern und den Schwedter lagen bestimmt zum Teil Zehn Jahre, was sich dann einfach irgendwann in der Verteidigung Fußarbeit niederschlug. Die doch agileren, jüngeren und athletischeren Charlottenburger überwanden unsere Zone teilweise mit schnellen Slalomdribblings wie durch Fahnenstangen. Auch über Fastbreaks wurden viele schnelle und einfache Punkte gemacht .Die Schwedter Angriffe wurden zäher, oft blieb man in einem sprunggewaltigen Block des Verteidigers einfach stecken.

Zur Halbzeit waren dann alle Siegesambitionen schon wieder dahin, man lag mit 54:29 hinten. Inder 2. Hälfte bekamen alle mitgereisten Spieler durch ein sinnvolles Rotationsprinzip Einsatzzeit und konnten nun unter Wettkampfbedingungen spielen . Die Zielvorgaben , die in der Halbzeitpause noch mal korrigiert werden mussten, wurden dann aber erfüllt, sodass man trotz der Niederlage mit 99:58 nicht ganz enttäuscht nach Hause fuhr. Aber mit einem Sieg in dieser kultigen Halle war es leider wieder nichts, vielleicht klappt es ja beim letzten Heimspiel an diesem Sonnabend gegen den Tabellenzehnten USV Halle in der Dreiklanghalle.

Es spielten: Torsten Becker 9 Punkte; Daniel Czerwanski 7 Punkte ; Benjamin Flemmig 13 Punkte; Dustin Freude; Jan Grimmer 9 Punkte; Jörg Graudenz; Marcel Köpenick; Tom Lindemann 20 Punkte und Steffen Werner. Trainer : Uwe Schreiber .


BSP00025.JPGDie BG94 Schwedt (12.) empfing am Wochenende in der 2. Basketball Regionalliga die BG Zehlendorf (4.). In dieser Begegnung sahen die ca. 50 Zuschauer einen gelungenen Start der BG94 Schwedt, wo die Gäste Probleme mit der Zonenverteidigung der 94´er hatten. Auch wenn es nach 5 gespielten Minuten noch 9 zu 9 stand, konnte auch die BG Schwedt nicht voll zufrieden sein, da im Angriff viele einfache Chancen vergeben wurden.
Im restlichen Spiel schien es als hätten die Schwedter die Verteidigung ihres Korbes fast komplett aufgegeben. Die Berliner konnten ihre Schnellangriffe meist in Überzahl erfolgreich abschließen. Auch nach der Umstellung auf eine Mannverteidigung des Gastgerbers gelang es nur selten im 1 gegen 1 Spiel den Korb zu verhindern.
Im Angriffsspiel der Schwedter wurde zu wenig zusammen gespielt. Zu selten konnten die Fans gut ausgespielte Korberfolge feiern. Mit insgesamt 27 Ballverlusten zeigte sich ein ähnliches Bild, wie im Spiel eine Woche zuvor gegen Empor Berlin, wo die Liganeulinge auch schon eine herbe Niederlage (63:116) fast ohne Gegenwehr hinnehmen mussten. Über die Stationen 19:30, 36:61 und 59:91 verloren die Uckermärker auch ihr 19. Spiel mit 78:123.
Das Fazit von Trainer Uwe Schreiber war deutlich. „Da war mehr drin! Wir müssen viel engagierter verteidigen und besser zusammen spielen. Wenn wir das in den letzten drei Ligaspielen beherzigen, sollte ein Sieg machbar sein, auch wenn wir weiterhin mit unserer enormen Verletztenliste zu tun haben.“
Das nächste Spiel der BG-Herren ist am kommenden Wochenende in Berlin bei den „Central Hoops“. Diese junge Berliner Mannschaft hat nach einen sehr guten Start in die Saison eine Reihe von Niederlagen hinnehmen müssen. Hoffnung für Schwedt?

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Tom Lindemann (23/8), Markus Moritz (9/5), Jan Grimmer (20/6), Benjamin Flemmig (16/3), David Kiutra (0/0), Torsten Becker (2/5), Tobias Grunert (5/0), Jörg Graudenz (0/3), Toni Gubernus (0/0), Dustin Freude (0/0) und Trainer Uwe Schreiber.

Foto: Tom Lindemann mit einem Schnitt von 27 Punkten in den letzten 4 Spielen nach seiner Verletzung wieder fit.


Markus MoritzIn der 2. Basketball Regionalliga ging es für die Herren der BG 94 Schwedt zum TSC Friedenau. Ohne Centerspieler jedoch mit viel Motivation wollten die Schwedter hier ein gutes Spiel zeigen und sich in den letzten Spielen in dieser hochklassigen Liga beweisen.

Der Gastgeber legte gleich mit einem sehr schnellen Aufbauspiel los. Fast jeder Angriff ging über das Fastbreakspiel (Schnellangriffe) und so lagen die 94`er schnell mit 15:0 (5.) hinten. Schwedts Trainer U. Schreiber reagierte sofort mit einer Auszeit und stellte auf eine Zonenverteidigung um. Das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichen. Nach einem 24:12 zum Ende des ersten Viertels, folgte der stärkste Spielabschnitt für die BG-Herren. Friedenau hatte Probleme gegen die Zone zu punkten, Schwedt dagegen spielte immer besser zusammen. Gut ausgespielte Angriffe wurden mit 23 Punkten in diesem Viertel belohnt und in der Verteidigung schluckte man 21 Punkte. Die BG Basketballer konnten so den Rückstand auf 45 zu 35 verkürzen und Hoffnung für die zweite Halbzeit schöpfen. Diese jedoch verlief dann ganz anders als gehofft und das hatte zwei Gründe. Ein spielerischer Grund war der Topscorer der Friedenauer S. Jackson, der alleine 18 Punkte im dritten Viertel (8 Dreier im Spiel) mit einer gefühlten 100% Wurfquote verbuchen konnte. Ein weiterer Grund war der 2. Schiedsrichter N. Massarrat, der sich mit seinen Entscheidungen (5 technische Fouls gegen die BG) keine Freunde auf Seiten der Gäste schaffen konnte. U. Schreiber bemängelte immer wieder das schlechte Stellungsverhalten der Schiedsrichter, wodurch aus seiner Sicht zu oft Fehlentscheidungen gegen die BG getroffen wurden. Dies musste er dann mit einem Hallenverweis einbußen, da sich der Schiedsrichter dieser Kritik nicht stellen wollte. Das Spiel an sich ist absolut fair verlaufen. Es gab keine unsportlichen Fouls oder Aktionen...

Friedenau spielte ihr Konzept weiter durch und nutzte die Unruhe innerhalb der BG 94 Schwedt gekonnt aus. Das letzte Viertel (ohne Trainer) ging deutlich mit 36 zu 17 an den Gastgeber und die Uckermärker wurden mit einer unverdient hohen 104 zu 68 Niederlage nach Hause geschickt.

Ein positive Fazit kann aus diesem Spiel trotzdem gezogen werden. Die Herren haben geschlossen als Team gespielt. Wenn dies in den kommenden Spielen wiederholt werden kann ist sicher noch ein Sieg in der 2. Regionalliga für die Schwedter Basketballer drin.

Die BG 94 Schwedt möchte zur Blutspendeaktion für die eigene Jugendarbeit aufrufen. Am 07. , 11. und 14.03.11 können alle BG Fans für die Schwedter Basketballer Blut spenden gehen. Wenn so 50 BG-Blutspender zusammen kommen, gibt es vom Asklepios Klinikum Uckermark 500 Euro für die Jugendarbeit. 

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Tom Lindemann (29/8), Markus Moritz (Foto 10/5), Jan Grimmer (10/2), Benjamin Flemmig (7/1), David Kiutra (3/0), Daniel Czerwanski (4/5), Rene Schwengber (2/1), Toni Gubernus (3/0), Dustin Freude (0/2) und Trainer Uwe Schreiber.


Zum Tabellendritten der 2. Regionalliga, Gruppe Herren Ost nach Stahnsdorf Teltow fuhren die BG – Männer am vergangenen Wochenende. Die acht mitgereisten Spieler standen der gut gewachsenen (fast alle Spieler über 1,90),und vollständig angetretenen Bundesliga – Kaderreserve des RSV Eintracht Stahnsdorf gegenüber.
Verletzungsbedingt fehlten auf Schwedter Seite Stammspieler wie Lindemann, Reim, Rahn, Moritz, Czerwanski, Grimmer, Cieslak, Klapouch und Stachlewski – sodass in dem Team um Kapitän Steffen Werner viel improvisiert werden musste. Unter diesen Bedingungen war natürlich an eine Beendigung der Negativserie des Schwedter Regionalligateams nicht zu denken, da halfen auch die besten Trainingskonzepte nichts! Nichts desto trotz stellte sich die Gastmannschaft beherzt der zu erledigenden Aufgabe und begann mit Steffen Werner, Benjamin Flemmig, Tobias Grunert, Torsten Becker und David Kiutra das erste Viertel. Hier zeigte sich schon das Dilemma – trotz beherzt gespielter Zonenverteidigung und somit erfolgreicher Verteidigung des ersten Wurfes, gelang es den Randberlinern immer wieder, durch ihre Größenvorteile den Rebound zu bekommen und den Ball im zweiten Wurf erfolgreich im Korb zu versenken.
Diesen, durch die körperliche Überlegenheit der Heimmannschaft, gegebenen Vorteil spielte man einfach aus. In der Offense war es natürlich ebenso schwierig, an den langen Kerls vorbei zu kommen. Obwohl man sich oft genug gut unter den Korb gespielt hatte, fand der Ball den Weg in den Korb nicht, weil eine Hand, ein Kopf oder ein Körper dazwischen war. Man war dem Gegner körperlich leider nicht gewachsen. Das man trotzdem zu Treffern in der Zone kam, bewiesen Benjamin Flemmig, Tobias Grunert, Torsten Becker, Steffen Werner und Dustin Freude mit sehenswerten Aktionen aus guten Anspielen (Assists) heraus . Benjamin Flemmig traf auch zwei Dreier und Steffen Werner mehrere Halbdistanzwürfe aus gut ausgespielten Angriffssituationen. Tobias Grunert erkämpfte durch großen kämpferischen Einsatz auffallend viele Ballgewinne und war bis zu seiner Verletzung immer treibende Kraft seines Teams! Dustin Freude zeigte nach gutem Anspiel von Benjamin Flemmig einen schwierigen Korbleger, den erfolgreich abschloss. Das sind Situationen, an denen man für die Zukunft lernt und sich weiterentwickelt und von daher ist die Regionalliga trotz Niederlagen eine ganz wichtige Erfahrung für jeden Spieler unserer Mannschaft! Gegen die Fastbreaks der Titelaspiranten von Stahnsdorf hatte man auch bei richtigem Stellungsspiel wegen der körperlichen Defizite kaum eine Chance, auch technisch waren die Gastgeber einfach eine Klasse besser!
Unzufrieden war man mit der Freiwurfquote auf Schwedter Seite, zwei von neun Treffern sind in dieser Liga einfach zu wenig! Man verlor letztendlich wieder sehr deutlich mit 42 zu 112, trotzdem herrschte nach dem Spiel im Schwedter Lager eine positive Grundstimmung. Man war zufrieden, sich dieser Aufgabe gestellt zu haben, weil man mehr Einsatzzeiten bekam, man gegen offensichtlich stärkere Gegner, die ein oder andere gute Aktion hatte oder man sich im Wettkampf individuell weiterentwickeln wird! Dies sollte auch Anspruch eines jeden Spielers sein, wenn solche Begegnungen nach dem Motto „David gegen Goliath„ unter dann noch schlechten Personalbedingungen anstehen. Auch die nächsten Spiele sind eine Herausforderung, die gilt, erfolgreich anzunehmen.

Es liefen in Stahnsdorf auf: Steffen Werner, Torsten Becker, Tobias Grunert, Toni Gubernus, Benjamin Flemmig, Marcel Köpenick, Dustin Freude und David Kiutra. Trainer: Uwe Schreiber


 

Am Wochenende ging es für die BG94 Schwedt zu den Future Basket Berlin. Im Hinspiel wurde in heimischer Halle eine hohe Niederlage trotz einer sehr guten und knappen ersten Halbzeit erspielt. Im Rückspiel machten die Gastgeber gleich von Beginn an mit ihrer druckvollen Ganzfeldverteidigung den Sack zu. Über die Stationen 22:13, 45:25 und 61:38 ging der Sieg verdient an die Berliner mit 98 zu 46.

Neben den fehlenden Langzeitverletzten, musste die BG94 auch auf Grimmer, Flemmig und Werner verzichten. Zusätzlich war Lindemann mit einer Erkältung mehr als moralische Unterstützung angereist. Trotzdem fehlte er zudem durch schnelle Foulbelastung, wie auch Moritz, der ebenso mit 5 persönlichen Fouls vom Spielfeld gehen musste. Große Schwächen konnte Trainer Schreiber im Spielaufbau notieren. „Insgesamt 27 Ballverluste sind deutlich zu viel“, so Schreiber. Ohne Kraft und dann auch ohne Motivation ging es so in ein 4. Viertel, in dem die Gastgeber weiter mit viel Druck agierten. So war die besiegelte Niederlage nach einem 37:8 in diesem Viertel , dann noch sehr deutlich ausgefallen. Positiv konnten sich im Schwedter Team Daniel Czerwanski und Thomas Rahn hervor heben. Beide haben mit ihren Punkten und Ballgewinnen das Schwedter Spiel am Leben erhalten.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Markus Moritz (4/3), Sandro Thies (4/2), David Kiutra (6/0), Thomas Rahn (13/4), Tom Lindemann (0/8), Marcel Köpenick (0/1), Daniel Czerwanski (11/3), Toni Gubernus (0/0), Tobias Grunert (6/2) und Torsten Becker (2/3). Trainer Uwe Schreiber.


KWHMit einer 78 zu 114 Niederlage gegen den Tabellennachbarn WSG Königs Wusterhausen, beendete die BG94 Schwedt die Hinrunde in der 2. Regionalliga.

Das Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus der Oberliga Brandenburg, war mit einem Sieg eingeplant. Die Gäste aus Königs Wusterhausen hatten sich mit zwei Centerspielern und einem Aufbauspieler aus dem Berliner Bereich kurz vor dem Jahreswechsel noch mal deutlich verstärken können. Hingegen konnte die BG94 zwar mit einer kompletten Mannschaft antreten, bei der jedoch 4 der 6 Leistungsträger noch immer verletzungsbedingt angeschlagen auf das Spielfeld gingen. So zeigten sich nach einem guten Start in diese Begegnung (17:10), schnell konditionelle Probleme auf Grund des Trainingsrückstandes. Mit den Einwechselungen der Bankspieler kam dann auch der Bruch. KW rotierte in den ersten drei Vierteln mit ihren 7 Leistungsträgern. Wobei vor allem der Neuzugang (zu Beginn der Saison) N. Dias und neue Centerspieler O. Mackeldanz neben dem bekannten Gesicht aus KW, F. Rathke die Akzente im Angriffspiel setzen konnten. Die Drei haben 71 Punkte erzielen können, also fast so viele, wie die BG 94 im gesamten Spielverlauf.
Bis auf ein ausgeglichenes 4. Viertel (25:25), waren die Gäste den Schwedter Basketballern deutlich überlegen. Besonders auf der Aufbauposition zeigten sich im Schwedter Spiel deutliche Schwächen. Nachdem Steffen Werner mit zwei unsportlichen Fouls vom Feld musste, gab es viele Ballverluste im Ballvortrag, welche die WSG mit einfachen Punkten bestrafte.
Für die Rückrunde setzen sich die Schwedter Basketballherren ein deutliches Ziel. Aus den Spielen viel an Erfahrung mitnehmen und mit den Erfahrungen Siege erspielen. Klar ist, dass eine personelle Aufwertung im Team nicht stattfinden wird. Der einzige Neuzugang mit Regionalliga-Erfahrungen (aus Berlin) Marco Reim, ist schon nach dem ersten Saisonspiel verletzungsbedingt ausgefallen. Weitere Zugänge sind nicht in Sicht.
Wir werden weiter mit den Spielern kämpfen, mit den wir den Aufstieg erreicht haben. Das es so sehr schwer werden wird war uns klar, doch wir möchten jedes Spiel als Chance zur Verbesserung nutzen, um so besser zu werden, sagt BG Trainer U. Schreiber.

Das nächste Spiel in eigener Halle ist schon am kommenden Samstag. Hier kommt der Titelanwärter (erst eine Niederlage), DBV Charlottenburg. Sprungball ist um 18:00 Uhr in der Sporthalle Dreiklang (alt).

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Reebounds):
Tom Lindemann (19/6), Daniel Czerwanski (14/1), Tobias Grunert (2/1), Jan Grimmer (9/4), Benjamin Flemmig (10/3), David Kiutra (1/1), Thomas Rahn (7/5), Toni Gubernus (5/0), Sandro Thies (6/0), Steffen Werner (5/2), Torsten Becker (0/3)und Marcel Köpenick . Trainer Uwe Schreiber

 


In diesem Bericht wird das Pferd mal von hinten aufgezäumt! Nach dem Spiel hatten alle sieben mitgereisten Spieler ein sehr zwiespältiges Gefühl, nämlich einmal das Gefühl der Enttäuschung über die Tatsache , dass man hier mit einer vollständigen Mannschaft einen Sieg hätte erkämpfen können, aber wieder verloren hat, weil man wieder nur mit einem Rumpfteam angereist war! Erfreut war man deshalb, weil man mit dem vorhandenen Kader die Vorgaben des Trainers trotzdem erfüllt hatte und weil das Regionalligateam der BG 94 Schwedt zum Auswärtsspiel in Halle an der Saale unter ungünstigsten Bedingungen angetreten ist!
Der Dank des Vereins gilt deshalb den Spielern Dustin Freude,Toni Gubernus, Przemyskaw Cieslak, Benjamin Flemmig als Kapitän, Marcel Köpenick, Jan Grimmer und Mark Kreiser, die die Ehre der BG 94 Schwedt gerettet haben.
Mit zwei Spielern aus dem ersten Fünfer, zwei aus dem zweiten Fünfer, einem Jugendspieler, einem lange Verletzten und einem, nach langer Zwangspause, seit wenigen Wochen wieder Trainierenden, wurde nach intensiven Bemühungen des Trainers in der vergangenen Woche dieses „Verlegenheitsteam„ zusammengestellt. Täglich musste die Teamliste wegen weiteren Ausfällen zusammengestrichen werden, was der Vorbereitung der verbleibenden Spieler nicht dienlich war!
Das dann noch eine 95 zu 63 Niederlage für das Schwedter Team zustande kam, war eine hervorragende Leistung, man hatte mit dem Schlimmsten gerechnet!
Doch nun zum Spiel, Przemek und Jan erhielten durch eigenartige Schiedsrichterentscheidungen schnell Foulprobleme und konnten deshalb in der Verteidigung und beim Rebounding nur noch mit halber Kraft agieren. Jan Grimmer musste sogar wegen vier Fouls eine geraume Zeit auf der Bank verbringen, um ihn noch im Spiel zu halten. Also auch aus dieser Richtung kam leider nichts Gutes!
Gegen die Schwedter Zone hatten die Gastgeber große Probleme, die Oderstädter liefen clever ihre Räume ab und konnten viele Angriffe zunichte machen. Dies zeigen auch die einzelnen Viertelergebnisse: 22:17, 17:14, 20:17 und 36:19 .Im letzten Viertel verletzte sich Benjamin Flemmig am Fuß und musste das Spiel beenden, Marc Kreiser prellte sich bei einem Sturz das Handgelenk und konnte dann auch nicht mehr eingesetzt werden, machte seine Sache sonst aber sehr gut, dafür, dass er in Jena studiert und nicht mit der Mannschaft trainieren kann. Marc erzielte an diesem Wochenende seine ersten Regionalligapunkte. Die verbleibenden fünf Spieler, besonders Marcel Köpenick und Dustin Freude, versuchten noch eine couragierte Gegenwehr, mussten aber wegen der fehlenden Erholungsmöglichkeiten, konditionell erschöpft, den Schlussspurt der Hallenser zulassen. Marcel war trotz eines noch nicht vollständig ausgeheilten Muskelfaserrisses bereit, sein unterbesetztes Team zu unterstützen – für ihn eine Selbstverständlichkeit!
Dustin, der wieder mit dem Training begonnen hat, erkämpfte viele Ballgewinne in der Defense und machte ebenfalls seinen ersten Regionalligapunkt, auch Dustin war, obwohl er bisher noch wenig Spielanteile hatte, bereit sein Team zu unterstützen und sammelte wertvolle Spielerfahrung.
Im Angriff waren sehenswerte Spielzüge zum Korb aus vorher angesagten Systemen zu sehen, hier besonders erwähnenswert, Jan Grimmer, Benjamin Flemmig und Przemyskaw Cieslak. Auch Eins gegen Eins – Situationen wurden durch die Drei sehr gut zum Korberfolg genutzt.
Toni Gubernus traf mit zwei Drei - Punktewürfen gut aus der Ferndistanz und zeigte mit 15 Punkten eine seiner besten Saisonleistungen. Auch brachte er seine Erfahrungen gerade bei den neuen Spielern gut mit ein. Wie bereits erwähnt, nur eine konstant vollständige Mannschaft ist der Schlüssel zu den langersehnten Siegen.

Wünschen wir deshalb all unseren verletzten und kranken Spielern gute Genesung in der jetzt folgenden Spielpause, sodass wir ab 8. Januar wieder angreifen können!

Es spielten: Dustin Freude (1Pkt.); Przemyskaw Cieslak ( 9 P. ); Benjamin Flemmig ( 20 P. ); Marcel Köpenick; Toni Gubernus ( 15 P. ); Marc Kreiser ( 2 P. ) und Jan Grimmer ( 17 P.) Trainer: U. Schreiber


IMG_5514Eine herbe Niederlage musste die BG94 Schwedt gegen Central Hoops Berlin mit 67:117 in eigener Halle hinnehmen.

Im neunten Spiel der 2. Regionalliga gab es für die BG94 Schwedt auch die neunte Niederlage gegen das junge Team der Central Hoops Berlin. Trotz eines guten Starts mit einem sehr gut aufgelegten Tobias Grunert, der in den ersten 5 Spielminuten mit 8 Punkten die BG 94 zu einer 10:7 Führung brachte, mussten die ca. 50 Zuschauer feststellen, dass die Gäste mit ihren Jugend-Nationalmannschaftsspielern dem Gastgeber deutlich überlegen waren. Die Berliner spielten die Schwedter Zonenverteidigung gekonnt mit schnellen Pässen aus und punktete nach Umstellung auf Mannverteidigung mit sehr guter Balkontrolle und Zug zum Korb.

Bei den Schwedtern war hingegen im Angriff kaum ein Teamspiel zu erkennen. Fast ausschließlich durch Einzelaktionen wurde hier gepunktet. Das reichte nicht aus, um den Berlinern gefährlich zu werden. Neben einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen, die auf beiden Seiten getroffen wurden, hatte die BG einfach schlecht gespielt und so auch verdient hoch verloren. Topscorer im Schwedter Team Jan Grimmer zum Spiel: „Die Berliner waren besser als wir, doch nicht 50 Punkte besser. Da war bei uns deutlich mehr möglich, als gezeigt wurde. Gegen Halle müssen wir wieder zu unseren Stärken finden.““

Im kommenden Auswärtsspiel gegen Delphi Halle werden wieder einige Stammspieler fehlen. Dabei wird jedoch wieder Trainer Uwe Schreiber sein, der in diesem Spiel am Seitenrand fehlte, was deutlich zu spüren war.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Reebounds):
Tobias Grunert (12/6), Jan Grimmer (20/5), Pzemyskaw Cieslak (11/5 - Saisonbestleistung), Benjamin Flemmig (6/4), Tom Lindemann (6/6), David Kiutra (0/0), Thomas Rahn (7/2), Toni Gubernus (3/3), Felix Hornig (2/0).

 


IMG_4863Am Samstag ging es für die BG 94 Schwedt in der 2. Regionalliga nach Berlin zur BG Zehlendorf.  Mit gerade mal 5 Spielern aus dem Stammkader angereist, ging es für Trainer Uwe Schreiber in diesem Spiel um das Bewahren der Basketballerehre. Die Gastgeber waren den Schwedtern körperlich deutlich überlegen. Die 94´er wollten jedoch nicht mit einer „Klatsche“ nach Hause fahren und zeigten 40 Spielminuten Kampf pur.

Mit der bewerten Zonenverteidigung konnten die Schwedter ihren Gegner oft zu Ballverlusten oder schlechten Würfen zwingen. Nur die nachlassende Kraft hinterließ Spuren auf dem Feld und im Ergebnis. Ab der 9. Spielminute ging die Führung mit 12:11 an die BG Zehlendorf, die diese dann auch nicht mehr abgegeben hat. Über die Stationen 15:11, 41:28 (HZ), und 70:48 musste die BG 94 Schwedt ihre 8. Niederlage mit einem 84:58 hinnehmen. Neben der kämpferischen Leistung im gesamten Team, ist die sehr gute Trefferquote (75%) von Steffen Werner heraus zu heben, der so auf seine Saisonbestleistung von 19 Punkten kam.

Trainer Schreiber nach dem Spiel: Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz der 8 zum Teil angeschlagen und trotzdem mitgereisten Spieler. Nachdem wir vor allem durch Verletzungen zwei Drittel der kompletten Mannschaft Zuhause lassen mussten, ist eine solche Niederlage auch als ein kleiner Erfolg zu betrachten.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Reebounds):

Tom Lindemann (13/9), David Kiutra (3/5), Thomas Rahn (10/9), Toni Gubernus (10/4 - Saisonbestleistung), Steffen Werner (19/3 - Saisonbestleistung) und Rene Schwengber (1/4), Dustin Freude (0/2), Steffen Peiker (0/1). Trainer Uwe Schreiber.