Herren

IMG_5324Im 7. Regionalliga Spiel der BG 94 Schwedt wurden die Gäste vom SV Empor Berlin und auch die Fans der BG94 mit einer kurzfristigen Verlegung der Begegnung in den alten Teil der Dreiklang Sporthalle überrascht. Der Vorstand entschied sich nach der Analyse der letzten Spiele und Gesprächen mit den Spielern des Herrenteams zu dieser Maßnahme. Grund hierfür ist, dass die BG nur ein mal in der Woche im neuen Teil der Halle trainieren darf und auch nach mehrmaligen Anlauf keine weiteren Trainingsmöglichkeiten gefunden werden konnten. So steht die neue Halle leer und in der alten Dreiklanghalle wird Regionalliga Basketball gespielt. Trainer Schreiber zur Situation: „In den Spielen die wir in der neuen Halle gespielt haben war deutlich zu sehen, dass es keine Mannschaft mit Heimvorteil auf dem Feld gegeben hat. Die Liga ist schon schwer genug, da müssen wir es uns nicht noch schwerer machen.“

Den Fans und auch dem Gast aus Berlin hat es nicht gestört und das Spiel konnte beginnen. Die BG94 Schwedt startete auch gleich mit einem beeindruckenden ersten Viertel. Nicht nur die zwei erfolgreichen Dreier von Steffen Werner sondern auch die sehr gut funktionierende Zonenverteidigung des Gastgebers, hatte zur 22:14 Führung nach den ersten 10 Minuten geführt. Mit diesem Schwung und den gut gestimmten Fans ging es so ins zweite Viertel. Bis zur 16. Spielminute sah es für die Schwedter so aus, als könnte der erste Sieg der Saison möglich sein. Beim Stand von 30:18 aber, ging die Konzentration verloren und die Berliner kamen mit einen 4:16 Lauf bis zur Halbzeit, wieder zurück ins Spiel. So musste Schreiber mit einem 33:34 Rückstand zur Halbzeit, sein Team wieder motivieren, um die Siegchance nicht aus der Hand zu geben. Selbst beim 43:56 war noch nichts entschieden, da Empor mit nur 7 Spielern angereist war und so auf ihre Faulbelastung achten musste. Doch auch der offene Schlagabtausch und die im Ansatz erkennbare Ganzfeldverteidigung der Schwedter im entscheidenen 4. Viertel konnte den 62:80 Sieg des SV Empor Berlin nicht verhindern.

Trotz der Niederlagen hat die Regionalliga für den Verein insgesamt bis jetzt auch schon Zugewinne gebracht. Ein zum Beispiel gut funktionierendes Kampfrichterteam unter der Leitung vom „Schwedter-Basketball-Urgestein“ Rainer Buchholz, der auch die Regionalschiedsrichter bei den Heimspielen betreut. An dieser Stelle vielen Dank! Hinzu kommt die gute Versorgung der Spieler und Fans durch Mitglieder des Vereins, wie Jörg Graudenz und Andrea Rahn. Daraus resultiert eine steigende Zuschauerzahl die uns hoffentlich trotz der Niederlagen gerade jetzt weiter so toll unterstützen werden.

Auch mit der 62:80 Niederlage ist schon wieder ein kleiner Fortschritt gelungen, denn das zur Zeit nur aus ehemaligen und wohnhaften Schwedtern bestehende Team kommt mit der starken 2. Regionalliga immer besser zu recht. Fast alle Verstärkungen aus Polen und Berlin sind derzeit verletz oder beruflich verhindert. Hinzu kommt das generell anhaltende Verletzungspech und die noch angeschlagenen Stammspieler in Reihen der BG94. Aus territorialen und finanziellen Gründen mussten die Liganeulinge aus der Oderstadt auf die üblichen Verstärkungen, wie sie andere Teams vornehmen leider verzichten. Aus eigener Kraft eine Regionalligasaison zu bestreiten ist nun mal ein schwieriges Unterfangen, dennoch stellen sich die Basketball der BG 94 Schwedt mit Engagement der neuen Liga.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)
Pzemyskaw Cieslak (0), Tom Lindemann (13), Benjamin Flemmig (7), David Kiutra (0), Markus Moritz (12), Thomas Rahn (10), Jan Grimmer (0), Daniel Czerwanski (13), Toni Gubernus (0), Steffen Werner (7) und Tobias Grunert (0). Trainer Uwe Schreiber.


 

Auch im 6. Spiel in der 2. Regionalliga Ost konnte die BG 94 Schwedt die Halle nicht als Sieger verlassen. Mit einem bitteren 51:81 verloren die Gastgeber aus der Uckermark gegen den Friedenauer TSC, der seinerseits das erste Spiel in der Saison gewinnen konnte.

Die BG94 Schwedt wollte in diesem Spiel vor allem in der Verteidigung eine Verbesserung zu den vorangegangenen Spielen zeigen. Dies gelang streckenweise auch sehr gut, doch trotz heimischer Halle, war das Wurfglück nicht auf Schwedter Seite. Aus dem Feld trafen die Gastgeber gerade mal 38% ihrer Versuche. Von jenseits der „Drei-Punkte-Linie“ waren es nicht einmal 10% bei 22 Versuchen. Auch die scheinbar einfachen Würfe von der Freiwurflinie fanden nur zu 57% ihr Ziel im gegnerischen Korb. Dazu kommt, dass im offensiven Reboundverhalten nicht ausreichend gearbeitet wurde und die Friedenauer Basketballer zu einfachen Ballgewinnen kamen. Bereits im ersten Viertel mussten die 94`er durch einen 0:15 Lauf der Friedenauer einem 10 Punkterückstand hinterher laufen. Die Gäste bauten diese Führung immer weiter aus und kamen so über die Stationen 9:19, 25:38 (Halbzeit) und 33:58 zu ihrem verdienten Auswärtssieg.

Auch wenn neben Topscorer Lindemann auch Becker, Reim, Stachlewski und Kopenick im Schwedter Team fehlten, durfte diese Begegnung nicht so deutlich abgegeben werden. BG Trainer Schreiber musste feststellen, dass sein Team noch viel trainieren muss, um in dieser Liga mithalten zu können. Beschwerend hierfür ist, dass in der neuen Dreiklangsporthalle nur einmal in der Woche trainiert werden kann. So ist der eigentliche Heimvorteil nicht wirklich gegeben.

Das nächste Spiel wird am 20.11.10 um 18:00 Uhr in der Sporthalle Dreiklang ausgetragen. Die 94´er hoffen auch hier auf eine lautstarke Unterstützung ihrer Fans.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)
Pzemyskaw Cieslak (2), Benjamin Flemmig (5), David Kiutra (1), Jazek Klapouch (0), Thomas Rahn (10), Jan Grimmer (16), Daniel Czerwanski (16), Toni Gubernus (0), Steffen Werner (1) und Tobias Grunert (0). Trainer Uwe Schreiber.


 

DSCF4002Nach einer Woche Spielpause ging es für die Herren der BG94 Schwedt in der 2. Regionalliga nach Berlin zur Interkulturellen Sportakademie Schöneberg (ISS). Hier wollten die Gäste aus der Uckermark ihren ersten Sieg in der neuen Liga einholen. Trainer Uwe Schreiber stand jedoch zu Spielbeginn wieder vor personellen Problemen. Mit der Rückkehr von Benjamin Flemmig, musste Schreiber auf seine großen Spieler verzichten. Reim, Rahn und Stachlewski fehlten und mussten so durch die großen Flügelspieler Becker und Cieslak unter den Körben ersetzt werden.

Die BG94 schlug sich, wie auch in den Spielen zuvor, in den ersten Spielminuten blendend. Eine hohe Führung wäre vor allem durch das gute Reboundverhalten im Angriff möglich gewesen. Doch die schnellen und sehr treffsicheren Schöneberger, trafen gefühlte 100% jenseits der Dreierlinie. Ganze 6 Dreier fanden so im ersten Viertel im Schwedter Korb ihr Ziel. Mit einem knappen Rückstand (25:24) ging es in das zweite Viertel. Genau dieses Viertel brach den Schwedtern das Genick. Auf Grund der Treffsicherheit von ISS, stellte die BG auf eine Mannverteidigung um. ISS reagierte sofort und spielte nur noch über die schnellen Aufbauspieler, welche die Schwedter Verteidigung regelrecht überliefen. Im Angriff ging nun bei den 94´ern nichts mehr und das Viertel ging deutlich an die Berliner Gastgeber. Mit einem 55:39 ging es in die Halbzeitpause. Trotz der Umstellung auf Raumverteidigung, wollte der Motor bei den Schwedtern nicht mehr so richtig laufen. Die Schwächen in der Verteidigung wurden wieder deutlich. Hinzu kam im dritten Viertel, dass sich Kapitän Tom Lindemann (bis dahin Topscorer mit 18 Punkten) verletzte und zumindest den Rest des Spieles ausfiel. Eine Siegchance war vor dem letzten Viertel bei einem Stand von 86:60 in weite Ferne gerückt. Doch die Schwedter Basketballer zeigten Kampfgeist. Im letzten Viertel konnten sie wieder mehr Druck in der Verteidigung aufbauen und so auch ihre Chancen im Angriff nutzen. So ging das letzte Viertel mit 17:27 an die BG94 Schwedt, was jedoch an der 103:87 Niederlage nichts änderte. Schreiber resümierte nach der Begegnung: „Auf Grund der guten Wurfausbeute von ISS haben wir das Spiel verloren. Die notwendige Umstellung auf eine Mannverteidigung hat uns einen Rückstand eingebracht, den wir nicht mehr ausgleichen konnten. Es wurde wieder einmal sehr deutlich, dass wir in der Verteidigung die Spiele abgeben – mit der Leistung im Angriff bin ich zufrieden und freue mich, dass unser Neuzugang Jazek Klapouch nach einer Verletzung zu seiner Form gefunden hat.“

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)

Pzemyskaw Cieslak (0), Benjamin Flemmig (13), Rene Schwengber (0), Jazek Klapouch (8), Tom Lindemann (18), Jan Grimmer (22), Daniel Czerwanski (14), Toni Gubernus (0), Steffen Werner (4) und Torsten Becker (8). Trainer Uwe Schreiber.


 


David
Nachdem die BG 94 Schwedt in der zweiten Regionalliga nicht nur das Spiel gegen den SC Halle verloren hatte, sondern auch am „grünen Tisch“ einen Punktverlust durch eine 20:0 Wertung hinnehmen musste, kam es am Samstag zum zweiten Heimspiel in der 2. Regionalliga Ost. Zu Gast war der Tabellenführer RSV Stahnsdorf II, von dem die Schwedter erwarten konnten, dass sie ihre junge Garde aus der 2. Bundesliga mitbringen werden.

Die BG 94 als deutlicher Außenseiter in dieser Begegnung, wollte ein Zeichen setzen. Vor einer stimmungsvollen Kulisse von ca. 80 Zuschauern, die Ihre Basketball-Herren lautstark anfeuerten, zeigten sich die 94´er in den ersten 8 Minuten selbstbewusst und stark - 16 zu 12 zeigte die Anzeigetafel. Doch die kommenden 5 Minuten waren entscheidend für das ganze Spiel. Stahnsdorf nutzte den Einbruch des Gastgebers gekonnt aus und legte bis zur 13. Spielminute einen 2:25 Lauf zum 18 zu 37 hin. Beeindruckend war die Laufleistung der Gäste, die mit 8 Spielern immer wieder Druck durch eine Ganzfeldverteidigung ausüben konnten. Dazu kamen die Größenvorteile unter den Körben, wo zu viele Rebounds in den Händen des RSV landeten. Die BG hingegen konnte nun nur noch phasenweise mit dem Gegner mithalten. Dies reichte jedoch nicht, um den Spitzenreiter der Liga einzuholen und das Spiel offen zu halten. Am Ende ging es über die Stationen 31:55, 46:79 zur 4. Niederlage der Saison mit 67 zu 107.

Trainer Schreiber zum Spiel: Wir müssen noch viel an der Verteidigung arbeiten. Der Gegner ist immer ein Schritt schneller und hält einen Atemzug länger durch. Es war zu spüren, dass wenn wir angefangen haben mit den Auswechselspielern zu rotieren, die Qualität unseres Spieles nach lässt. Da hilft nur viel Training und weiter Erfahrung sammeln.

Hervor zu heben ist die Leistung von Daniel Czerwanski, der sich in vielen Aktionen im Rebound gegen die Center des RSV durchsetzen konnte und Thomas Rahn, der als einziger Schwedter Center die fehlenden Becker, Reim und Stachlewski kompensieren musste. 

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte)
Pzemyskaw Cieslak (0), Marcel Köpenick (2), Tobias Grunert (0), David Kiutra (0), Tom Lindemann (19), Jan Grimmer (12), Daniel Czerwanski (10), Toni Gubernus (3), Jazek Klapouch (0), Thomas Rahn (12), Steffen Werner (9) und Felix Hornig. Trainer Uwe Schreiber.



Auch im administrativen Bereich hat die BG 94 Schwedt ihr Lehrgeld bezahlt.

Durch ein Missverständnis bei der Anmeldung eines Jugendspielers auf dem Mannschafts-Melde-Bogen (MMB) der Regionalliga OST Herren, kam es zu der Spielwertung 0 : 20 und Abzug des Wertungspunktes im Spiel gegen den Halleschen SC.

Da Jugendspieler im Erwachsenenbereich unbegrenzt aushelfen können , standen sie bisher auf dem MMB der Mannschaft mit der niedrigsten Ordnungszahl. Das ist bei der RLO leider nicht so, hier muss jeder Jugendspieler auch auf dem Meldebogen der Mannschaft der Regionalliga erfasst sein. Dieser Sachverhalt war der Vereinsführung so nicht bekannt . Zudem kommt, dass das Einpflegen von Jugendspielern auf dem elektronischen MMB der Regio. technisch sehr kompliziert ist. Nach dem es mehrfach probiert wurde, aber nicht zu funktionieren schien ging man davon aus, dass es auch weiterhin nicht erforderlich sei. Ein Irrtum, wie sich herausstellte!

Nun sind wir schlauer – vielleicht ein Grund mehr, sich nun erst recht ins Zeug zu legen .
 
Uwe Schreiber
Vorstand



Tom Lindemann mit 29 Pkt. bester Schwedter Werfer
Die Herren der BG 94 Schwedt mussten in ihrem dritten Spiel die dritte Niederlage hinnehmen. Beim Halleschen SC 96 verloren die Regionalliga-Neulinge mit 90 zu 54.

Eigentlich hatte sich die BG 94 Schwedt für dieses Spiel sehr viel vorgenommen, doch schon nach dem Spiel gegen Future Basket Berlin musste man mit personellen Verlusten kämpfen. Thomas Rahn fällt mindestens 14 Tage mit einer Rippenprellung aus und Benjamin Flemmig ist auf noch unbestimmte Zeit mit einem Muskelfaserriss auf der Verletztenliste neben Jazek Klapouch wieder zu finden. Zusätzlich musste Trainer Uwe Schreiber auf Reim, Stachlewski, Werner und Cieslak verzichten.

Der Gastgeber wusste sofort die Vorteile auszunutzen, da die Schwedter augenscheinlich ohne großen Centerspieler angereist waren. Halle machte von Anfang an Druck und spielte sich die gesamten 40 Minuten, hauptsächlich über ihre zum Teil zwei Köpfe größeren Centerspieler zum Korb. Über die Stationen 23:15, 44:26 und 68:38 ging der Sieg somit verdient an den Halleschen SC 96 mit 90 zu 54. Positiv zu verzeichnen war die Leistung von David Kiutra, der sich als einer der jüngsten Spieler im Schwedter Team beim Ballvortrag beweisen konnte.

Jetzt haben die BG-Herren bis zum 23.10.10 Zeit, sich auf das nächste Heimspiel gegen den RSV Stahnsdorf II vorzubereiten. Schreiber hofft, dass er bis dahin auf einen fast vollständigen Kader zurück greifen kann.

Foto:
Tom Lindemann mit 29 Punkten erfolgreichster Schwedter Werfer
im Spiel gegen den Halleschen SC 96 






 

Steffen Werner im 1 gegen 1Am vergangenen Samstag trafen die Schwedter Basketballer der BG 94, zum ersten mal in heimischer Halle in der 2. Regionalliga Ost, auf Future Basketball Berlin.

In dieser Begegnung sahen die ca. 80 Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Spielhälften. Die BG Schwedt als Underdog der Liga, war von der ersten Spielminute an hell wach. Vor allem hinten, stellten sich die 94´er mit ihrer bewerten Zonenverteidigung auf den schnellen und physisch starken Gegner aus Berlin ein. Bis auf einen 8 Punkte Lauf in der 5. Spielminute, ging es im ersten Viertel Schlag auf Schlag (15:23). Das zweite Viertel konnte dann sogar mit einem Punkt gewonnen werden. Future Basket Berlin versuchte mit einer sehr aggressiven Verteidigung den Schwedter Spielfluss einzudämmen. Die Schwedter Herren zeigten jedoch keine Nerven und waren vor allem von der Freiwurflinie erfolgreich. So ging es mit einem 36 zu 43 in die Halbzeitpause.

Trainer Uwe Schreiber konnte mit seinem Team zufrieden sein. Leider nur in der ersten Spielhälfte, da die BG Herren im zweiten Spielabschnitt völlig eingebrochen sind. Future Basket Berlin verteidigte weiter über das ganze Spielfeld und ging zum Teil sehr grob in die Zweikämpfe. Bei Schwedt zeigte sich nun die fehlende Tiefe in der eigenen Auswechselbank und so auch Nachteile in der Kondition, gegenüber den Berlinern.

 Nach einem deutlichen 17:32 im Dritten Viertel, folgte ein 14:38 im letzten Viertel. Das erste Heimspiel in der neuen Liga, musste die BG 94 Schwedt an den Gast aus Berlin mit 67 zu 113 abgeben.

Da auf Seiten der BG mit Marco Reim, Olaf Stachlewski und Jacek Klapouch noch 3 wichtige Spieler gefehlt haben, kann dieses Spiel als weitere Erfahrung in der 2. Regionalliga verbucht werden. Ziel ist es in dieser Saison, den Klassenerhalt zu erreichen. Hierfür müssen die wichtigen Spiele gegen die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte gewonnen werden. Eines dieser Spiele folgt am kommenden Wochenende beim Halleschen SC 96.

Für die BG 94 Schwedt spielten: (Punkte/Rebounds)
Torsten Becker (3/5), Marcel Köpenick (0/0), Benjamin Flemmig (12/5), Steffen Werner (0/1), Tobias Grunert (0/0), David Kiutra (1/2), Tom Lindemann (19/6), Jan Grimmer (7/2), Daniel Czwerwanski (12/5), Toni Gubernus (0/0), Thomas Rahn ((6/6) Przemyskaw Cieslak (5/2). Trainer Uwe Schreiber.


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Die Schwedter Basketball-Herren der BG 94 Schwedt haben Ihr Debüt in der 2. Regionalliga Ost beim Titelaspiranten DBV Charlottenburg deutlich mit 105:67 verloren.

Das Ergebnis in diesem Spiel sollte jedoch für die BG-Herren an zweiter Stelle stehen. Die Berliner waren in diesem Spiel Haus hoher Favorit und mit jahrelanger Erfahrung in der Regionalliga den Schwedtern nicht nur körperlich deutlich überlegen. Für BG-Trainer Uwe Schreiber ging es in diesem Spiel in erster Linie darum zu testen, wie sich seine Spieler in dieser höheren Klasse schlagen können.

Die BG 94 Schwedt startete mit den Neuzugängen Marco Reim und Steffen Werner sowie mit Daniel Czerwanski, Benjamin Flemmig und Kapitän Tom Lindemann. Nach dem Lindemann die ersten beiden Punkte dieser neuen Saison auf Seiten der BG 94 versenkte, zeigte sich ein sehr ausgeglichenes erstes Viertel. Der DBV Trainer musste sogar nach 3 gespielten Minuten und einen Spielstand von 2:6 eine Auszeit nehmen, da die Schwedter munter nach vorne spielten. Bis zum 14:14 (6.) gestaltete sich das Spiel weiter sehr ausgeglichen.

Der DBV fing nun an enger zu verteidigen und mit erfolgreichen Würfen aus der Distanz einen Vorsprung von 27:22 zum Ende des ersten Viertels auszubauen. Dieser Druck der Gastgeber zeigte auch in den ersten 6 Minuten des zweiten Viertels Wirkung. Mit einem 15:2 Lauf überrannten sie die Schwedter regelrecht und bauten die Führung auf 42:24 aus. Mit einem 53 zu 34 ging es dann in die Halbzeit. Trainer Uwe Schreiber war phasenweise sehr zufrieden mit seinem Team. Die Ganzfeldverteidigung des DBV zeigte jedoch Wirkung und in der Halbzeitpause wurde das Stellungsspiel beim Ballvortrag noch mal besprochen. Dies zeigte jedoch im dritten Viertel keine Wirkung. Die Berliner Favoriten wurden Ihrer Rolle gerecht und stürmten weiter. Erst beim 70:38 (25.) gelang der BG 94 wieder, das Spiel aufzunehmen und Akzente zu setzen. Doch der folgende 0:10 Lauf wurde in der letzten Spielminute des Dritten Viertel mit einem 12:0 der Charlottenburger zum 82:48 beantwortet. Das letzte Viertel, welches auch gleichzeitig das Beste der BG Herren war, gestaltete sich mit einem 23:19 sehr ausgeglichen. Die BG 94 Schwedt konnte in der Verteidigung und auch im Angriff Ihre Stärken zeigen. Mit dem 105:67 haben zwar die Schwedter die 100´ter Grenze zugelassen jedoch mit 67 offensiven Punkten Charakter gezeigt.

Uwe Schreibers Fazit zum Saisonauftaktspiel in Berlin Charlottenburg war, dass sein Team noch zu viel Respekt gezeigt hat und somit nicht entschlossen genug agieren konnte. Mit nur 30% Trefferquote aus dem Feld und ganzen 38 Ballverlusten, die zumeist aus der Ganzfeldverteidigung der Berliner resultierten, war an diesem Abend einfach nicht mehr drin. Ein großer Gewinn ist der Neuzugang Marco Reim, der mit 20 Punkten nicht nur bester Werfer bei den Schwedtern war, sondern auch mit seinen 10 Rebounds sehr gut unter den Körben arbeitete. „ Es wird noch ein paar Trainingseinheiten und Spiele brauchen, bis sich das Team gefunden hat.“ so Schreiber.

Im ersten Heimspiel der Saison wird die BG 94 Schwedt auf Future Basket Berlin treffen, die bereits am Wochenende mit Videokamera und Trainer beim Spiel gegen Charlottenburg dabei waren. Auch hier zeigt sich der Unterschied zur Oberliga Brandenburg.

Anpfiff wird um 18:00 Uhr sein. Es wird noch geprüft, ob es möglich ist in der alten Dreiklang Sporthalle spielen zu können. Für alle Fans der BG wird die genaue Spielstätte noch rechtzeitig in der MOZ und auf der Internetseite www.bg94-schwedt.de bekannt gegeben!


Saisonauftakt bei DBV Charlottenburg

In der ehemaligen Alba Spielhalle , der Sömmeringhalle , in Berlin Charlottenburg bestreitet das BG 94 Team als Aufsteiger den Saisonstart in der 2.Regionalliga der Herren , Gruppe Ost am Sonnabend , den 25.09.10 .

Mit den Neuzugängen Steffen Werner und Marco Reim ( VfL Lichtenrade Berlin ) , Przemek Cieslak und Jaczek Kapouch ( Spartak Gryfino ) , Olaf Stachlewski ( Wilkie Morski Stettin ) , David Kiutra ( EBV 71 Eisenhüttenstadt ) und Sandro Thies , Stefan Mellahn und Steffen Peicker als reaktivierte BG – Spieler ,wollen die Oderstädter neben den bewährten Kräften wie Tom Lindemann als Kapitän , Thomas Rahn , Torsten Becker , Daniel Czerwanski , Jan Grimmer , Toni Gubernus , Tobias Grunert , Benjamin Flemmig , Marcel Köpenick und Anderen auf Korbjagd gehen .

Der DBV Charlottenburg besteht aus vielen ehemaligen Bundesliga – und Nationalspielern , die die 2. Regionalliga zum „ Abtrainieren „ nutzen und sich so schon ewig in der Regionalliga halten . Gegen dieses hochkarätige Team hat unser neu formiertes Team nur Außenseiterchancen . Trotzdem ist man gewillt , mit einem ordentlichem Ergebnis aus der Hauptstadt zurückzukehren .

Das erste Heimspiel findet am Samstag , den 02.10.10 , ausnahmsweise in der Sporthalle „ Neue Zeit „ um 18.00 Uhr statt .



BG-Herren suchen nach alter und neuer Form im Testspiel gegen Stettin

Nach einem auf Grund von schlechter Besetzung letzten Platz im Turnier des Dessauer Basketballvereins Anfang September, wollte die Herrenmannschaft der BG 94 Schwedt zeigen, dass sie in Form für die neue Saison in der 2. Regionalliga sind.

Viel hat sich im Kader der BG 94 Schwedt noch nicht getan. Trotz vieler Bemühungen ist es noch nicht gelungen, das Oberligateam der Vorsaison, mit neuen Spielern für die Regionalliga fit zu machen. Bisher konnte Steffen Werner und zwei polnische Spieler gewonnen werden. Diese Verbindung zum Nachbarn aus Polen hat auch das Testspiel vom 11.09.10 in heimische Halle zur Folge. Die Stettiner Basketballer sind ein noch sehr junges Team, die in der U20 in der ersten polnischen Liga und bei den Herren in der 4. Polnischen Liga unterwegs sind. Dementsprechend ein sehr guter Testgegner für die BG-Herren.