Aktuelles U16

P1020205Je länger die Saison dauert, desto vielseitiger muss sich das Team der U16 Mannschaft der BG 94 Schwedt mit Aufstellungsproblemen herum plagen. So fiel die Hälfte der Mannschaft kurz vor dem Spieltag in Cottbus wegen Verletzungen und besonders durch Krankheiten aus. Entsprechend ging es mit den verbliebenen 6 Spielern zum gastgebenden Team des BBC "White Devils" Cottbus. Zweiter Spielpartner des Dreierturnieres des letzten Oberligaspieltages im Kalenderjahr waren die Jungen vom SSV Lok Bernau. Diese verloren das erste Spiel gegen das favorisierte Team aus Cottbus klar mit 78 zu 32 Punkten. Danach mussten sie gegen das Team der BG 94 Schwedt spielen. Ein Match, was in den letzten Jahren immer für etwas emotionale Aufregung sorgte. Nur diesmal kam es anders. Von Anfang an bestimmte das Team der BG 94 Schwedt das Spiel und zeigte nicht nur größenmäßige Vorteile. Schon im ersten Viertel wurde recht deutlich, wer seine Korbleger sicherer im gegnerischen Korb unterbrachte. Entsprechend ging das Viertel mit 33: 12 Punkten nach Schwedt. Im zweiten Viertel bäumten sich die Bernauer auf und versuchten mit Distanzwürfen gegen die Schwedter Überlegenheit zu reagieren, was auch teilweise gelang. Trotz alle dem wurde auch dieses Viertel mit 24:21 Punkten von den 94ern gewonnen. Nach der Halbzeit drehte das Schwedter Team kräftig auf, probierte neue Spielzüge und vergrößerte mit zunehmender Zeit den Vorsprung. Auch hier waren es, wie in der ersten Halbzeit, die Spieler Marco Rahn, Fabian Hahn, Tom Wachsmuth und Tim Wolfart die ihre Korbleger unterbrachten. Aber ein altes Problem trat bei allen Spielern in den Vordergrund. Sie vergeigten unkonzentriert(wie im Training) ihre Freiwürfe. Trotz dieser Mängel ging das Viertel mit 31:13 Punkten an die Oderstädter. Mit einen vorentscheidenden Stand von 88:46 Punkten ging es in das letzte Viertel, welches es in sich hatte. Die Bernauer Spieler konnten zunehmend ohne Ahndung der Schiedsrichter foulen, griffen in die Würfe und hängten sich im Übergang von der Verteidigung zum Angriff grob an die Spieler an. Das kostete im letzten Viertel (20:11 Punkte für Schwedt) unnötig zusätzlich Kraft, obwohl die Schwedter Mannschaft sichtlich das Tempo heraus nahm, um eigentlich Kraft zu sparen. Mit diesen hohen Kantersieg gegen Bernau eröffnete sich das Schwedter Team, eines der jüngsten in der Oberliga, die Möglichkeit doch noch die Play Offs zum Saisonabschluss zu erreichen.
Das abschließende Spiel gegen den BBC Cottbus war von der Spielqualität her zweigeteilt. Die ersten beiden Viertel waren ein Spiel auf gleicher Höhe, wobei hier schon deutlich zu sehen war, dass die Kräfte sichtlich bei drei Spielern schwanden. Nur mit dauernden Kampfgeist hielten die sechs Schwedter das Spiel offen. So gewannen die jungen White Devils aus Cottbus das erste Viertel mit 19:17 Punkten, aber das zweite Viertel ging mit 19:15 Punkten nach Schwedt, vor allem Dank der individuellen Stärke des Spielers Marco Rahn. Ergebnis der ersten beiden Viertel war dann eine knappe Führung von 36:34 Punkte für die BG 94 Schwedt. Die folgende Halbzeitpause tat dem Schwedter Team überhaupt nicht gut. Sichtlich ermüdet und geschwächt begannen sie den letzten Abschnitt. Verloren in dieser Phase auch noch Marco Rahn nach fünf Fouls. Am Ende des Spiels musste das Team, trotz immer wieder aufflackernden Kampfgeistes der letzten fünf Spieler, eine 95:58 Punkteniederlage quittieren.
Mitte Dezember werden dann die Spieler der BG 94 Schwedt, die sehr viel Einspielzeit in der Saison bekamen, für ihre Schule um den Einzug in das Landesfinale beim Schulsportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" kämpfen
Foto:v.li. nach re. Max Roßteutscher, Marco Rahn, Tim Förstenberg, Fabian Hahn, Tim Wolfart, Tom Wachsmuth
Marco Rahn- Leistungskaderspieler Berlin Brandenburg U14

P1020200Sichtlich geschwächt ging es für die Mannschaft der BG 94 Schwedt u16 zum vorletzten Spieltag des Kalenderjahres nach Königs Wusterhausen. Spielpartner waren die Mannschaften der Red Dragons vom Gastgeber Königs Wusterhausen und die Preußen aus Frankfurt/ Oder. Für das Schwedter Team ging es vor allem darum, die vielen Spielerausfälle zu kompensieren, um nicht zu weit ins hintere Tabellenviertel zu rutschen. Also war die Zielstellung des Spieltages vorgegeben. Im ersten Spiel besiegten die Frankfurter Basketballer sicher das Gastgeberteam und wollten entsprechend motiviert einen Sieg gegen die Schwedter einfahren. Aber das Schwedter Team setzte die ersten Akzente im Spiel und ging mit zwei Körben in Führung. Dieser knappe Vorsprung wurde über das erste Viertel regelrecht verwaltet und endete mit 18:14 Punkten. Nach dem ersten Viertel war beiden Mannschaften klar, dass die bessere Verteidigung(Rebounds) das Spiel entscheiden wird. Frankfurt hatte große Mühe die zwei großen Spieler Marco  Rahn und Fabian Hahn vom Korb fern zu halten. Schwedt musste dagegen viel Kraft investieren um die schnellen Aufbauspieler bzw. Flügelspieler Lukas Rüde und Byron König aus der Zone heraus zu halten. Entsprechend war die Foulbelastung der entscheidenden Spieler. Aber auch das zweite Viertel(14:9) sowie das dritte Viertel(14:12) ging an Schwedt. Mit einem Elfpunktevorsprung ging es dann in das vierte Viertel. Das Frankfurter Team mobilisierte noch einmal alle Kräfte und erhöhte das Tempo. Das Schwedter Team  zeigte Nerven und der Vorsprung schmolz. Nun ging es in den letzten beiden Minuten an die Reserven der Spieler beider Mannschaften. Schon beim Einwurf unter dem Korb wurden die Schwedter Spieler angepresst, um Ballverluste zu erzeugen. Doch Schwedt stellte schnell die Einwurfvariante um und nutzte die Größenvorteile. Besonders Marco Rahn konnte in den entscheidenden Schlussminuten punkten und das ärgste verhindern. Zwar ging das vierte Viertel mit 21:13 Punkten verloren, doch das Spiel gewannen die Spieler der BG 94 Schwedt mit 59:53 Punkten mit enormer Kampfkraft aller Spieler. Im dritten Spiel des Tages gegen die Red Dragons Königs Wusterhausen fehlte dann auch noch organisationsbedingt  der Topscorer des Vorspieles Marco Rahn. Der Schwedter Größenvorteil war dahin. Im Gegenteil das Team aus Königs Wusterhausen war im Durchschnitt wesentlich größer, konnte diesen Vorteil im Spiel jedoch nicht nutzen. Auf Grund der Ausfälle mussten andere Spieler Verantwortung übernehmen, wollte man nicht sang- und klanglos eingehen. Im ersten Viertel, nach nur zehn minütiger Pause, trugen die Königs Wusterhausener schnell die Bälle nach vorn, um den verbliebenen Schwedtern die Kräfte zu rauben. Doch die Schwedter hatten Fortuna zum Glück auf ihrer Seite, denn die kleinen Red Dragons verwarfen einen Ball nach den anderen und das Feuer erlosch. Ergebnis war ein Viertelsieg von 23:17 Punkten für die Königs Wusterhausener. Im zweiten Viertel,nach vielen langen Wechseln in ersten Viertel, zeigten sich die Schwedter erholter. Besonders Max  Roßteutscher und Tim Wolfart, der mit seiner Schnelligkeit auftrumpfte, unterstützten Fabian Hahn beim Zug zum Korb. Mit 19: 7 Punkten kippten die Schwedter das Spiel und der noch zwölfjährige Tim Förstenberg warf seine ersten Punkte in der Saison. Auch das dritte Viertel(24:18) kontrollierten die Uckermärker und erhöhten den Vorsprung auf 12 Punkte. Alle weiteren Spieler(Zakhar Danilov, Tino Kühnemann, Tom Lutze) trugen sich in die Punkteliste ein. Das vierte Viertel ging letztendlich mit 18:16 Punkten an das nicht aufgebende Königs Wusterhausen, aber die Schwedter Mannschaft der BG 94 konnte mit zwei Siegen die Heimreise antreten.
Foto: Die Neulinge des Teams Tino Kühnemann(li) und Tom Lutze hatten mit guter Verteidigungsarbeit Anteil an den Erfolgen.

Bilder_3_KW_004_aNach langer Spielpause in der U16 Oberliga der Jungen reisten die jungen Basketballer des Mixteams der BG 94 Schwedt in die Optikstadt Rathenow. Spielpartner waren die Heimmannschaft der Red Eagles Rathenow und der Titelverteidiger USV Potsdam. Leider fehlten im Schwedter Team mit Tom Wachsmuth und Tim Wolfart 2 Spieler aus der Starting Five. Dies musste wieder einmal kompensiert werden. Im ersten Spiel gegen die Rathenower machten die Gastgeber gewaltig Tempo, um den Schwedtern die Luft zu nehmen. Den Rathenowern gelangen zwar die ersten Punkte, aber die Schwedter blieben ruhig. Sie stabilisierten ihre Verteidigung und Sarah Ballentin setzte den Aufbauspieler frühzeitig unter Druck. Nun spielte im ersten Viertel nur Schwedt. Nach guter Reboundarbeit unter dem Korb wurde schnell umgeschaltet und gepunktet. Marco Rahn und Fabian Hahn zeigten hierbei nicht nur ihre körperliche Überlegenheit. Mit 22:4 Punkten ging das erste Viertel an Schwedt. Im zweiten und dritten Viertel bekamen die jüngeren Spieler(U13 und U14) viel Spielzeit und diese an der Seite der Größeren ebenfalls zu Viertelsiegen von 20:14 sowie 22:16 Punkten. Am Ende spielten noch einmal die Schwedter souverän auf. Die Rathenower sichtlich enttäuscht auf Grund des Spielstandes, mussten das letzte Viertel entsprechend hoch mit 23:5 Punkten abgeben. Mit 89 zu 39 Punkten feierte das junge Team der BG 94 Schwedt den zweiten Sieg der Saison. Im zweiten Spiel gegen den amtierenden Landesmeister USV Potsdam wollte man solang wie möglich gegenhalten. Aber der der zweite Schiedsrichter aus Rathenow schien etwas dagegen zu haben. Welche Gründe er dafür hatte blieben den Schwedter Trainer verborgen. Potsdam zog wie immer konsequent mit allen Mitteln zum Korb der Schwedter und brachte einen Korbleger nach den anderen unter. Die langen Kerle durften sich aber nicht positionieren. So bekam Marco Rahn gleich im ersten Viertel 3 Fouls zu gesprochen und durfte so einige Zeit von draußen zu schauen. Erst  nach deftiger Konversation des Trainers mit dem Schiedsrichter wurde im zweiten Viertel auf beiden Seiten gleich gepfiffen. Aber das erste Viertel war letztlich mit 21:7 Punkten deutlich verloren gegangen. Wie das Spiel hätte laufen können, zeigte das zweite Viertel. Beide Mannschaften zeigten einen enormen Zug zum Korb, besonders Fabian Hahn steigerte sich und bewies, dass mit Druck und Gewandtheit Punkte zu erzielen sind. Mit 22:22 Punkten endete das vom Niveau beste Viertel aller Spiele in Rathenow.  Die zweite Halbzeit verlief wie das erste Viertel. Potsdam nutzte zudem die Freiwurfschwäche der Schwedter , zog über die foulbelasteten Spieler und gewann am Ende des Spieles vielleicht etwas zu deutlich, aber  verdient mit 76:45 Punkten. In der Rückrunde findet dann der Spieltag in Schwedt statt, wo die Schwedter Spieler(innen) ihre Chancen dann besser nutzen wollen. Wichtig ist es in dieser Saison auch, dass Team weiter zusammen zu fügen, um im Schulsportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" Wettkampfklasse 3( bis Jahrgang 97) maximale Ergebnisse zu erreichen. Schließlich spielen 7 Spieler, die am Gauß- Gymnasium lernen in der Mannschaft der BG 94 Schwedt. Diese Spieler erhalten ebenfalls viel Spielzeit, um sich als Schulteam in vielfältigen Aufstellungsvarianten in der Oberligasaison einzuspielen.
Für die BG 94 Schwedt spielten: Janine Vicha, Sarah Ballentin, Zakhar Danilov, Tim Förstenberg, Tino Kühnemann, Tom Lutze, Max Roßteutscher, Marko Rahn, Fabian Hahn, Trainer Uwe Pudack

 

 

P1020110Am zweiten Spieltag wurden zwei hochkarätige Turniere der Oberligasaison U16 in Frankfurt/ Oder und in Schwedt gespielt. Hierbei trafen die wohl spielstärkeren Mannschaften der Liga aufeinander. In Frankfurt setzte sich der Titelverteidiger USV Potsdam mit 2 Siegen durch. In Schwedt traf das einheimische Team der BG 94 Schwedt auf die Mannschaften aus Cottbus und Bernau.  Neben Potsdam zählt das Team aus Cottbus zu den heißen Titelaspiranten. Entsprechend stimmungsgeladen waren die drei Spiele. Im ersten Spiel der Schwedter, wie immer mit einem Mixteam am Start, gegen den BBC Cottbus wurde um jeden Ball hart gekämpft. Aber es zeigte sich, dass die Cottbuser schon abgeklärter agierten und vorallem ihre Züge zum Korb konzentrierter abschlossen. Bei den Oderstädtern prallte so mancher Ball vom Brett in die gegnerischen Hände, was auf Stellungsfehler im Reboundverhalten hinwies. Das machte auch den Vorteil im ersten und zweiten Viertel(18:13, 28:21) für das Cottbuser Team aus. Die zweite Halbzeit begann auf Cottbuser Seite mit einer engen Mann- Mannverteidigung, die die Schwedter schon beim Einwurf extrem unter Druck setzte. Ebenfalls trafen die Lausitzer gekonnt von der Dreierlinie und bauten mit einem Viertelergebnis von 30:17 Punkten den Vorsprung aus. Im letzten Viertel des Spieles setzten sich die Schwedter mit 20:17 Punkten durch, konnten aber den absolut verdienten Sieg der Cottbuser nicht verhindern. Auch das zweite Spiel des Tages gegen Bernau wurde von jungen Withe Devils aus Cottbus mit 98:39 Punkten für sich gestaltet und das wies richtungsweisend auf ihre Favoritenstellung hin.
Im dritten Spiel des Tages kam zum Aufeinandertreffen der BG 94 Schwedt gegen das Team  SSV Lokomotive Bernau. Schwedt hatte von Anfang an mit anderen Problemen zu kämpfen, als sich auf das Baketballspiel zu konzentrieren. Mit Fabian Hahn im ersten Viertel und Marco Rahn im zweiten Viertel fielen zwei wichtige Säulen wegen gesundheitlichen Schwächen aus. Aber das Team, um den wiederum gut aufspielenden Tom Wachsmuth, kämpftre sich nach klarem Rückstand (erstes Viertel 17:8 an Bernau) wieder zur Halbzeit auf einen 5 Punkterückstand von 32 zu 26 heran. In der zweiten Halbzeit waren dann alle Spieler wieder an Bord. Schwedt spielte das Bernauer Team mit 22. 7 Punkten an die Wand und übernahm die Führung. Diese Führung wurde im einem hartumkämpften Spiel auch nicht mehr im letzten Viertel abgegeben. Sie wurde im Gegenteil um fünf Punkte noch ausgebaut. Letztendlich stand ein 71:55 Punktesieg zu Buche.
Für die BG 94 Schwedt spielten: Sarah Ballentin, Janine Vicha,Tim Wolfart, Tim Förstenberg, Tom Lutze, Max Roßteutscher, Tino Kühnemann, Tom Wachsmuth (Foto), Marco Rahn, Fabian Hahn